In Bergzow wurde nun schon zum 14. Mal der Maibaum aufgestellt. Nach wie vor ist der Bergzower Baum einzigartig in der Region und seit dem vergangenen Jahr noch mal schöner und beeindruckender geworden.

Bergzow. Am Stamm des Maibaums sind aus Holz gefertigte und bemalte Symbole der Gewerke, Vereine und Einrichtungen, die es im Ort gibt, befestigt, vom Kindergarten über den Chor bis zum Landwirt und Bäcker. Im vergangenen Winter sind nun einige weitere Figuren dazu gekommen, berichteten Antje Wascher vom Bürgerverein und Vereinsvorsitzender Klaus Gellert: der Zimmermann, der Elektriker, Computertechnik/Elektronik, Diskjockey und Hausmeisterservice. "Nun fehlt noch die Fahrschule, die haben wir ganz vergessen, obwohl sie schon so lange im Ort ist!" Das soll im nächsten Winter nachgeholt werden.

Wieder angebaut seien auch der "Ur-Storch" und das ursprüngliche Bürgervereinsschild, "aus ideellen Gründen", betonen die beiden. Denn das ist eine Geschichte für sich. "Im vorigen Jahr waren nach dem Winter diese beiden zusammenhängenden Figuren verschwunden. Deshalb wurden neue angefertigt und angebaut. Und als der Maibaum aufgestellt wurde, kam ein Landwirt aus dem Dorf, der die alten Figuren gefunden hatte!" Nun sind die neuen eingelagert, als Reserve sozusagen.

Als sich am Samstagabend bei schönstem Sonnenschein viele Bergzower vorm Dorfgemeinschaftshaus versammelt hatten, gab es viel Bewunderung für den erweiterten Maibaum, als dieser vom Mitgliedern des Bürgervereins und weiteren Helfern aufgestellt wurde. Kameraden der Bergzower Feuerwehr unterstützten wie immer die kleine Veranstaltung, und der Bergzower Frauenchor und die Kindergartenkinder erfreuten mit Frühlingsliedern.

Tanz in den Mai gab es diesmal nicht, denn wegen zu vieler anderer Veranstaltungen um diese Zeit ist dieser selten gut besucht gewesen. Der Maibaum wird nun wieder bis zum Herbst vorm Dorfgemeinschaftshaus prangen.

 

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