Genthin (ks). "Katzen sind meine Lieblingstiere. Ich habe zu Hause zwei Stück", erzählt Maria Pfannkuchen. Noch ist es schwer vorstellbar, dass aus dem Klumpen Ton, den die Elfjährige in den Händen hält, mal ein süßes Kätzchen werden soll. "Meine beiden heißen Blümchen und Dr. House." Letztere bekam ihren Namen, weil ihr Frauchen bekennende Liebhaberin der gleichnamigen Fernsehserie ist.

Alina Hannemann ist mit ihrem Kunstwerk schon einen kleinen Schritt weiter. Sie formt ihr Tonmaterial an der Drehscheibe. So kann man den Gegenstand bequem von allen Seiten bearbeiten, erklärt die Leiterin der Kreativgruppe Bärbel Riedel. Sie leitet auch das Kinder- und Jugendfreizeitzentrum.

Wenn Alina mit ihrem Tonklumpen fertig ist, soll daraus eine Eule geworden sein. "Ein Teilnehmer aus einer anderen Gruppe hat schon mal eine Eule getöpfert", erzählt Bärbel Riedel. "Die finde ich so toll, so eine will ich auch haben", ergänzt Alina Hannemann.

Getöpfert werden kann jeden Mittwoch gegen 14 Uhr im DRK-Kinder- und Jugendfreizeitzentrum.

Die momentan fünfköpfige Gruppe besteht aus Luisa Dietert, Maxi Oge, Alina Hannemann, Nadja Hartwich und Maria Pfannkuchen. Die Mädchen nehmen Verstärkung gerne in ihr kleines Grüppchen auf.

Nachdem die Mädchen den Ton geformt haben, wird dieser getrocknet, damit er wasserunlöslich und sehr hart wird. "Ich komme gerne nach der Schule hier her", erzählt Maxi Oge. "Töpfern macht Spaß und meine Kunstwerke kommen immer gut als Geschenke an." Alina Hannemann will ihre Eule aber nicht verschenken. "Die kommt in mein Zimmer."