Genthin (mla). Die Stadt Genthin wird voraussichtlich eine Zweckvereinbarung mit anderen Gemeinden abschließen, um die geforderte EU-Lärmkartierung erstellen zu lassen.

Die von der Stadt Burg erarbeitete Zweckvereinbarung befindet sich derzeit zur Überprüfung bei der Kommunalaufsicht des Landkreises Jerichower Land. Im Anschluss könnten die Unterlagen der Stadt Genthin zur Verfügung gestellt werden.

"Aus fachlicher Sicht ist das zu unterstützen. Es ist von Vorteil, wenn gemeinsame Kräfte genutzt werden", sagte die Genthiner Bauamtsleiterin Dagmar Turian vor dem Bau- und Vergabeausschuss des Stadtrates.

Die Vereinbarung muss durch den Stadtrat beschlossen werden.

"Der Lärm wird durch die Kartierung nicht beseitigt, aber der gemeinsame Weg ist der sinnvollste", sagte Gerhard Koschnitzke (SPD) auf der Sitzung des Bau- und Vergabeausschusses.

Von der EU-Umgebungsrichtlinie und der geforderten Lärmkartierung sind alle Gemeinden betroffen, die an einer Autobahn oder Bundesstraße liegen.

Die B 107 ist allerdings ausgeklammert, weil dort das Verkehrsaufkommen zu gering ist.

Der Bau- und Vergabeausschuss sprach sich einstimmig für die von der Stadtverwaltung vorgeschlagene Variante aus.