Mützel (mla). In einer Elektroverteilung ist am Sonn- abendmittag in einem Einfamilienhaus in der Florian-Geyer-Straße ein Feuer ausgebrochen. Die Ortsfeuerwehren Mützel, Genthin, Altenplathow und Parchen wurden alarmiert. "Als zuerst eingetroffene Wehr hat die Ortsfeuerwehr Mützel unter Henryk Lampert sehr gute Arbeit geleistet", sagte Einsatzleiter und Genthiner Stadtwehrleiter Achim Schmechtig. Die Brandausbreitung im Treppenhaus konnte verhindert werden. Wäre die Feuerwehr nur wenige Minuten später vor Ort gewesen, hätte das Feuer viel größere Auswirkungen gehabt. In diesem Zusammenhang appellierte Achim Schmechtig noch einmal, dass nach dem Bemerken eines Feuers zuerst die Feuerwehr alarmiert werden muss, "damit keine wertvolle Zeit verstreicht." Auch in Mützel waren die ersten Löschversuche der Bewohner erfolglos geblieben.

Nach dem Löschen der Flammen ist mit einem Hochleistungslüfter das Haus vom Qualm befreit worden. Mit einem Gasmessgerät wurde kontrolliert und mit einer Wärmebildkamera der Ausbruchsort des Feuers nach Glutnestern erkundet. Außerdem gehört es zum Standard einer modernen Feuerwehr, dass das Löschwasser aus dem Haus wieder abgepumpt wird.

Von einer Elektrofirma ist das Gebäude, das auf Grund der Rauchgase derzeit nicht bewohnbar ist, stromlos geschaltet worden. Der 85-Jährige Hauseigentümer und andere Personen wurde nicht verletzt. Die Feuerwehren sind mit 22 Einsatzkräften vor Ort gewesen. Auch Polizei und Rettungsdienst waren beteiligt.

Die Parchener Feuerwehrleute hatten nicht bis Mützel anrücken müssen, weil die Lage schnell genug unter Kontrolle gewesen war.