Genthin (mla). Den Städten Genthin und Jerichow ist mit ihrem gemeinsamen Antrag eine Aufnahme in den Lokalen Aktionsplan "Toleranz fördern - Kompetenz stärken/"Entwicklung integrierter lokaler Strategien" gelungen. Ziel ist es, über das Bundesprogramm die Jugendarbeit vor Ort zu fördern.

Zwar steht den Verantwortlichen ein hoher bürokratischer und organisatorischer Aufwand ins Haus, zugleich bietet das Programm aber auch eine attraktive finanzielle Förderung, und die Städte müssen keine Eigenmittel aufbringen.

Die Beschlussfassung zum weiteren Vorgehen ist auf der jüngsten Sitzung des Bildungs-, Kultur- und Sozialausschusses vorgestellt worden. In dieser Woche wird der Hauptausschuss darüber befinden.

Zum Programm gehört ein Ämternetzwerk, eine Koordinierungsstelle und der Beteiligungsausschuss, in dem unter anderem jeweils zwei Mitglieder der Stadträte Genthin und Jerichow vertreten sein sollen. Die Mehrheit im Gremium werden die Vertreter der Jugendeinrichtungen etc. haben. Der Beteiligungsausschuss entscheidet über die Projekte, für die Anträge vorliegen.

Zu Beginn wird eine Steuerungsgruppe installiert. Dr. Hubert Schwandt (Feuerwehr Parchen) warb dafür, das Geld in sinnvolle, bestehende Projekte zu stecken.

Andreas Buchheister (CDU) war es wichtig, dass keine Zeit bei der Vorbereitung verloren geht und schon für die Ferienfreizeiten im Sommer Gelder beantragt werden können. Das soll möglich sein.

Im Juni wird der Coach, der den Programmteilnehmern an die Seite gestellt ist, dem Bildungs-, Kultur- und Sozialausschuss das Programm "Toleranz fördern - Kompetenz stärken" und vor allem seine Inhalte erläutern.