Seifenblasen schwirrten durch die Luft, Bälle flogen gegen Büchsen, Mädchen bastelten sich bunte Ketten und die Sportskanonen ließen sich in die Künste des Taekwondo einweisen. In der Kita Max und Moritz war am Freitagnachmittag anlässlich des 30-jährigen Bestehens für jeden Geschmack etwas dabei.

Genthin. "Das war eine anstrengende Woche", sagt Leiterin Elke Kriewitz und streicht sich die Haare aus dem Gesicht. Von Montag bis Freitag gab es wegen des runden Geburtstags einen Höhepunkt nach dem anderen (Volksstimme berichtete). Abschluss der Woche war ein großes Fest am Freitag. "Den ganzen Vormittag haben wir noch dekoriert, aber jetzt steht und klappt alles", sagt die Leiterin erleichtert.

Die fünfjährige Lena-Sophie Milatz freut sich, dass in ihrem Kindergarten so viel los ist. Als Erinnerung an das schöne Fest stellt sie in der Bastelstraße einen Kerzenhalter her. Lea Müller ist dem Kindergarten bereits entwachsen, geht mittlerweile in die Güsener Grundschule. "Es ist schön, meine Kindergärtnerinnen bei dieser Gelegenheit wieder zu sehen", freut sie sich und begrüßt Peggy Schirrmeister. "Du bist aber groß geworden", staunt die Erzieherin. "Einfach toll, wieviele Leute gekommen sind."

Der Spielplatz ist voller Kindergarten- und Schulkinder, die meisten haben noch Eltern und Großeltern mitgebracht.

"Es ist ein rundum gelungenes Fest", freut sich Leiterin Elke Kriewitz und bedankt sich dafür bei ihrem gesamten Team. "Alle sind in der Vorbereitungszeit über sich hinaus gewachsen", sagt sie. Auch ohne die zahlreichen Sponsoren - wie die Sparkasse und die Johanniter-Unfall-Hilfe (Träger der Kita) - wäre das Fest nicht möglich gewesen.

Die Erzieherinnen haben aber kaum Zeit, sich über die tolle Resonanz zu freuen. Während die Eltern und Großeltern Kaffee und Kekse genießen, und die Kinder sich beim Büchsenwerfen, Basteln und Glücksrad vergnügen, tragen sie einen Stuhl nach dem anderen in die Räume der Kita. "Hier soll gleich die Taekwondo-Vorführung stattfinden", erklärt Elke Kriewitz.

Für alle, die es eleganter mögen, gab der Tanzverein "Blau-Gold-Burg" danach noch eine Vorstellung.

"Stressig, aber wunderschön!", fassen die Erziehrinnen Peggy Schirrmeister und Sonja Gülzow die Festwoche zusammen, als sie sich, nach dem alles für die Abschlussvorführungen bereit steht, eine kurze Pause gönnen.

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