Genthin (spö). Zum 12. Mal lässt es der Genthiner Fremdenverkehrsverein im Wasserturm am 4. Juni ab 19 Uhr richtig gruseln. Zusammen mit seinen Partnern und zahlreichem ehrenamtlichen Gruselvolk wird der Turm zur Kulisse für den Meister der Finsternis.

Der "Spuk im Turm" ist bekannt für seine ungewöhnlichen Shows. "Jetzt wird diesem Ruf mit "Folkcocktail und Feuershow" noch eins oben drauf gesetzt", verspricht Marina Conradi von der Touristinformation. Zusammen mit den regionalen Künstlergruppen, wie die Tanzgruppe "crazy pies" vom Bismarck Gymnasium, das Tanz- und Gesangszentrum Elbe-Parey und das Genthiner Amateurtheater begeistern ruhelose Geister, grandiose Effekte und jede Menge schwarzer Humor den Besucher.

"Folkcocktail und Feuershow" werden die Folkband "Nobody Knows" aus Tangermünde und die Feuerakrobaten "veneriua motus" aus Dessau bieten.

Nobody Knows sind Jungfolks einer neuen Generation. Aus dem Herzen der Altmark stammend, zelebrieren sie einen Folkcocktail, den sie selbst als "bundesrepublikanische Folklore mit westeuropäischer Note" umschreiben.

Seit acht Jahren spielen sie sich in die Herzen einer altersübergreifenden Zuhörerschaft in ihrer Heimat. Mittlerweile wird es dort aber ein wenig zu eng, und so zieht es die jungen Musiker hinaus in die große, weite Welt.

Auf dem Tablett gesunder Selbstironie und einer gesunden Prise Kommödieantismus präsentieren sie deutsche, englische und französische Texte mit einem starken Einschlag der irischen Instrumentalmusik, Polka und einem Hauch internationaler Musik. Nebenbei erfahren lyrische Klassiker wie der "Erlkönig", die "Lorelei" und das "Heidenröslein" einen kompletten Neuanstrich, zu denen man - nebst einigem folkloristischen Klassiker - spätestens nach der zweiten Strophe einfach mitsingen muss.

Mit Bass, Gitarre, Mandoline, Piano, Schlagzeug, Posaune, Geigen und Akkordeon ausgestattet, werden Mozart, Grieg und Brahms zum tanzbaren Pendant für dreiste Texte - zu jeder Zeit mit einem Augenzwinkern.