Genthin/Jerichow/Tangermünde (spö). Die Niegripper Schriftstellerin Dorothea Iser, die seit 1980 freiberuflich tätig ist, hat ihren zweiten Band der Romantriologie "Kein Gott in der Nähe" vollendet und präsentiert ihn am Sonnabend, 28. Mai, in der Salzkirche.

"Sonntagskinder" ist der Titel und spannt einen beziehungsreichen Bogen der Schriftstellerin Susanne Lippmann. Der Leser erfährt in dem Buch eine Menge über die Schriftstellerszene der DDR in den 70er Jahren. Im Mittelpunkt des Buches aber steht vor allem das Beziehungsgeflecht der Susanne Lippmann. Es ist eine Auseinandersetzung mit Vergangenem und Gegenwärtigen, mit Erlebtem und Fiktivem, was den Band bis zum Ende spannend macht. Dorothea Iser ist Vorsitzende des Friedrich-Bödecker-Kreises und des Pelikan-Vereins in Sachsen-Anhalt.

Die acht Farbillustrationen und 30 Zeichnungen stammen von der Künstlerin Rieke Schmieder aus Jerichow, die seit nun fünf Jahren eine Galerie in Tangermünde betreibt. Einige Werke, die für das Buch ausgewählt worden sind, wird die Künstlerin aus der Elbestadt, die auch Mitglied des Genthiner Kunstvereins ist, in der Kirche ausstellen.

Dem Gast wird an diesem Abend nicht nur ein gutes Gläschen Wein geboten, sondern ein abwechslungsreiches kulturelles Programm mit Tanz und musikalischer Überraschung umrahmt die Lesung. Wer sich von dem Veranstaltungsangebot angesprochen fühlt, ist am Sonnabend um 20.30 Uhr in der Salzkirche eingeladen.

An diesem Abend kann man dieses Buch kaufen und von der Schriftstellerin signieren lassen.