Während sich auf den Feldern rund um Hohenseeden, in der Sortierhalle, in der Bauernscheune und an vielen Marktständen seit Wochen alles um des edle Gemüse dreht, laufen im Hintergrund längst schon die Vorbereitungen für das Spargelfest. Auch die beschäftigen fast das ganze Dorf, denn wie seit Jahren ziehen alle Vereine mit.

Von Sigrun Tausche

Hohenseeden. Als Fest der Agrargenossenschaft für die vielen Helfer beim Spargelstechen und der Vermarktung hatte alles angefangen, und gekrönt wurde damals noch eine polnische Spargelprinzessin. Schon seit neun Jahren ist es jedoch ein öffentliches Fest, die Resonanz ist riesig und scheint von Jahr zu Jahr größer zu werden. Kein Wunder, denn was den Besuchern hier geboten wird, geht weit über das hinaus, was ein kleines Dorf üblicherweise bei einem Fest auf die Beine stellen kann.

Möglich ist das, weil alle an einem Strang ziehen: Die Agrargenossenschaft als Initiator des Spargelfests und alle Vereine und Institutionen im Dorf. Der Festplatz ist wieder das Gelände hinterm Kulturhaus der Agrargenossenschaft, so dass Gaststätte und Saal wie auch der Jugendklub mit einbezogen werden können. Nicht weit ist es von hier zur Spargelsortierhalle, die besichtigt werden kann, und nebenan wird der Reitverein wieder ein Schauprogramm vorführen. Auch die Feuerwehr hat es nicht weit zu ihrem Domizil und beteiligt sich ebenfalls am Fest. Für alle Generationen wird viel Unterhaltung geboten, und auch die Akteure gehören allen Generationen an: vom Advent-Kinderhaus bis zur Modegruppe "Anno dazumal". Nicht zu vergessen ist der Spargel: Es gibt ihn in leckeren Gerichten, frisch am Stand, zum Wettschälen und als Preis bei etlichen Aktivitäten.