Von Cordula Bischoff

Genthin. "Wir sind ganz doll aufgeregt, aber wir freuen uns auch riesig", sagen gestern Alexandra Kabelitz aus Genthin und Lena Hornemann aus Tucheim. In wenigen Augenblicken werden die beiden Mädchen die Kirche Maria Rosenkranzkönigin zu Genthin betreten und ihre Erstkommunion erhalten.

Noch stehen sie gemeinsam mit den beiden anderen, die heute diesen wichtigen Tag erleben, Frederic Walter und David Gutsch, vor der Kirchentür. Viele Gläubige gehen an den vier Kindern vorbei, lächeln ihnen aufmuntern zu.

Firmung am 12. Juni

Pfarrer Stephan Donath: "Mit der Erstkommunion kommt der Moment im Leben der Kinder, wo sie sich zum ersten Mal von allein zu ihrem Glauben bekennen. Die Taufe haben ja die Eltern für sie bestimmt. Aber heute legen sie ihr erstes eigenes Bekenntnis ab. Es ist ein Schritt, den sie ganz allein gewählt haben. Sie empfangen die Sakramente der Eucharistie."

Die vier Kinder halten jetzt brennende Kerzen in ihren Händen und betreten die Kirche. Die ist voll besetzt, die Gläubigen erheben sich beim Einzug der Mädchen und Jungen von ihren Plätzen, Fotoapparate klicken, Videokameras zeichnen alles auf. Orgelmusik begleitet den Einzug. Es ist eine feierliche Stimmung im Kirchenrund.

Eine Fürbitte wird gesprochen, in seiner Predigt bezieht Pfarrer Donath die vier Kinder natürlich mit ein, sie stellen sich vor, lesen Geschichten, es gibt Zwischengesänge wie das "Lied vom Regenbogen", das "Glaubenslied" (Fest soll mein Taufbund immer stehn) oder auch "Danksagung" (Der kleine Jonathan). Ein bewegender Tag für alle Anwesenden.

Das wird auch der 12. Juni. An diesem Sonntag erhalten 14 Jugendliche ihre Firmung in der katholischen Kirche St. Marien in Genthin.

 

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