Genthin (ks). Es wird wieder gruselig! Bereits zum zwölften Mal heißt es am kommenden Sonnabend "Spuk im Turm", und der Genthiner Wasserturm steht ganz im Zeichen von "Folkcocktail und Feuershow".

Der Spuk im Turm wird vom Genthiner Fremdenverkehrsverein organisiert.

"Dafür gibt es keinen besseren Ort als das Wahrzeichen unser Stadt, den Wasserturm", sagt Marina Conradi. Die Leiterin der Genthiner Touristinfo zählt die Höhepunkte der diesjährigen Gruselsause auf: "Natürlich haben wir wieder regionale Künstlergruppen im Programm." Gemeint sind die Tanzgruppe des Bismarck-Gymnasiums "crazy pies", das Tanz- und Gesangszentrum Elbe-Parey und das Genthiner Amateurtheater.

Für Stimmung wird außerdem die Folkband "Nobody Knows" sorgen. Die Musiker versprechen eine Mischung aus irischer Instrumentalmusik, Polka und einem Hauch internationaler Töne. Laut Conradi sind Nobody Knows Jungfolks einer neuen Generation. "Aus dem Herzen der Altmark stammend, zelebrieren sie einen Folkcocktail, der nicht nur die Zuhörerschaft in ihrer Heimat fasziniert." Die Band wird deutsche, englische und französische Texte zum Besten geben, nebenbei erfahren lyrische Klassiker wie der "Erlkönig", die "Lorelei" und das "Heideröslein" einen Neuanstrich. "Wir haben hier eine Band, die auf dem Weg ist, Funfolk für sich zu entdecken und zu etablieren." Abgerundet wird das Programm durch die Feuerakrobaten "veneriua motus" aus Dessau.

"Ab 19 Uhr sind Besucher im Gruselturm willkommen", sagt Marina Conradi. Auf das Gruselvolk warten ruhelose Geister, grandiose Effekte und jede Menge schwarzer Humor. Marina Conradi: "Ein Besuch lohnt für die ganze Familie."