Die Dreharbeiten sind beendet: Bis gestern wurde ein von der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) produzierter Kurzfilm im Jerichower Land aufgenommen. Hauptdarstellerin ist die aus Kino und Fernsehen bekannte Schauspielerin Inga Birkenfeld.
Großwulkow. Sie überlegt kurz, lächelt und nickt dann. "Ja, mit der Rolle der Marie kann ich mich eigentlich ganz gut identifizieren", sagt Inga Birkenfeld im Volksstimme-Gespräch und gibt zu, dass diese Rolle trotzdem irgendwie neu für sie ist. "Bisher habe ich eher Mädchenrollen gespielt, Marie ist älter und reifer", beschreibt die 33-Jährige die Hauptfigur des Kurzfilms "Eine unsichtbare Zeit". Diese Marie ist nach der Wende in ihrem kleinen Ort in Brandenburg (Drehort Großwulkow) geblieben, während ihr Lebensgefährte Thomas ohne sie in den Westen gegangen ist und nach zwanzig Jahren mit seiner Familie plötzlich zurückkehrt. "Keine einfache Situation für sie. Aber Marie ist geradlinig und verlässlich. Sie sagt geradeaus, was sie denkt. Da sind wir uns sehr ähnlich", erklärt die Schauspielerin.
Die Idee für diesen Film hatten Thomas Gerhold (Drehbuch) und Franziska Krentzien (Drehbuch, Regie). "Franziska hatte die Hauptfigur Marie mit ihren Charakterzügen schon länger im Kopf. Dann haben wir gemeinsam die Handlung entwickelt, diesen Charakter in Beziehungen gesetzt und ein Umfeld geschaffen", erklärt Thomas Gerhold die Anfänge. Gerade das Umfeld war Regisseurin Franziska Krentzien sehr wichtig, sie suchte den perfekten Drehort dafür. "Den haben wir hier in Großwulkow mit dem Dorfplatz gefunden: Die Kneipe, der ehemalige Konsum, die Wohnhäuser - das war unser kleines Universum und damit perfekt zum Drehen", erklärt sie. Mehr als 1500 Kilometer ist Franziska Krentzien dafür durch Brandenburg gefahren, um einen solchen Ort zu finden - ohne Erfolg. Erst in Großwulkow ist sie fündig geworden.
Die Bedingungen ideal fand auch Producerin Jolanka Höhn. "Die Menschen haben uns hier fantastisch unterstützt. Ortsbürgermeister Robert Krebs gebührt dafür ein besonderer Dank", sagt sie und freut sich über die gelungenen Dreharbeiten. "Es gab keine größeren Probleme wie beispielsweise Erkrankungen und auch das Wetter hat sehr gut mitgespielt." Bis zum Februar soll die Produktion abgeschlossen werden, nach der Fernsehpremiere im April (siehe Infokasten) wird der Kurzfilm zudem auf einigen Festivals gezeigt. "Wir freuen uns schon jetzt darauf, dass viele Menschen den Film sehen werden. Sollten wir am Ende vielleicht sogar noch einen Preis gewinnen, wäre das natürlich das i-Tüpfelchen", sagt Jolanka Höhn.
Es wäre nicht der erste Preis für Thomas Gerhold und Franziska Krentzien, sie haben zusammen bereits einen Wettbewerb gewonnen. "Jedes Projekt ist anders", sagt die Regisseurin, "doch mit den Dreharbeiten für diesen Film bin ich sehr zufrieden. Wir hatten ein ganz tolles Team und mit Inga Birkenfeld eine super Hauptdarstellerin." Inga Birkenfeld gibt das Lob gern zurück: "Die Regiearbeit und das Team haben einen guten Job gemacht. Ich finde es schade, dass die Dreharbeiten schon vorbei sind."
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Was die Überschrift: Reformpädagogik weicht der Gleichschaltung mit dem Artikel zu tun haben soll bleibt vollkommen um Dunkeln. Geht es hier nur drum die Reformpädagogik in ein falsches Licht zu rücken?
Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.