Am Aschermittwoch ist alles vorbei. Zumindest die Karnevalszeit und damit die Zeit des Feierns und der Völlerei. Bis Ostern folgt ab morgen die Fastenzeit. Fasten ist auch heute noch zeitgemäß, sagen die Genthiner Kirchenvertreter.
Genthin l Als Fastenzeit wird im Christentum der Zeitraum zwischen Aschermittwoch und Ostern bezeichnet. Diese Zeit umfasst sieben Wochen beziehungsweise 40 Tage ohne die Sonntage, die nicht mitgezählt werden. Es ist eine Zeit der Buße und des Verzichts und auch heute noch immer aktuell, wie Pfarrer Reinhard Simon von der evangelischen St. Trinitatisgemeinde findet. "Es ist sogar sehr zeitgemäß." Die Fastenzeit sei eine Möglichkeit, ein Bewusstsein für die Dinge zu entwickeln, die uns täglich umgeben, und uns die Frage zu stellen, wie wir mit diesen Dingen umgehen.
Falscher Ehrgeiz im Fokus der evangelischen Kirche
"Sieben Wochen ohne" heißt die Aktion der evangelischen Kirche, bei der in den kommenden sieben Wochen der Fastenzeit der falsche Ehrgeiz in den Fokus gerückt wird. Ein Thema, über das sich in den nächsten Wochen nachzudenken lohne, so Pfarrer Simon. "Wann ist Ehrgeiz angebracht? Wo beginnt er ungesund zu werden und andere zu schädigen?" Das seien Fragen, die jeder für sich beantworten müsste.
"Gut genug!", lautet die Botschaft, die die Macher der Aktion den Fastenden in diesem Jahr auf den Weg geben wollen. Sieben Fastenwochen sollen es diese gut genug sein lassen und den Blick schulen für den Punkt, an dem es reiche. Es dürfe Zufriedenheit aufkeimen mit dem Gegebenen und dem Geschenkten. "Viele Menschen in der Kirchengemeinde nehmen die Fastenzeit zum Anlass, innezuhalten", meint Simon. Dies könne ganz individuell geschehen, aber auch in der Kirchengemeinde können die Fastenden zusammenkommen. Während der nächsten Wochen gibt es immer donnerstags um 18.30 Uhr die Möglichkeit, an Passionsandachten teilzunehmen, um die Fastenzeit gemeinsam zu begehen.
Verzicht als Herausforderung für die nächsten sieben Wochen
Die innere Einkehr, die Beschäftigung mit den wesentlichen Dingen stehen auch in der katholischen Kirche in den kommenden Wochen an vorderster Stelle. "Fasten ist ein bewusster Verzicht", erläutert Pfarrer Stephan Donath von der katholischen St. Mariengemeinde. Dabei stehe die österliche Bußzeit, wie sie in der katholischen Kirche heißt, für intensivere Gebete und die Beschäftigung mit dem Nächsten.
"Es geht auch um den Einsatz für die gute Sache", meint Donath. Dazu können auch Krankenbesuche, eine helfende Hand für andere, aber auch Almosen gehören. Denn auch die Spendenbereitschaft sei Teil eines Verzichts in unserem Alltag. "Man kann sich auch ganz individuell Dinge vornehmen", meint Donath. Vom Handy- bis zum Autoverzicht. "Abends auf das Bierchen oder auf Süßigkeiten zu verzichten, ist schon eine Herausforderung." Immer mittwochs um 18 Uhr wird es für die Fastenden einen gemeinsamen Kreuzweg geben sowie die Exerzitien im Alltag. Dort sollen mit Liedern und Gebeten Impulse für die nächste Fastenwoche gegeben werden.
Morgen Abend wird um 19 Uhr eine Messe zum Aschermittwoch gefeiert und damit der Beginn der Bußzeit begangen. Am kommenden Sonntag wird um 10 Uhr eine Heilige Messe mit Hirtenwort des Bischofs Dr. Gerhard Feige gefeiert. Fester Bestandteil der Fastenzeit ist auch der ökumenische Kreuzweg. Er wird in diesem Jahr am 28. März um 18 Uhr von Trinitatis- und Mariengemeinde gemeinsam begangen.
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Was die Überschrift: Reformpädagogik weicht der Gleichschaltung mit dem Artikel zu tun haben soll bleibt vollkommen um Dunkeln. Geht es hier nur drum die Reformpädagogik in ein falsches Licht zu rücken?
Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.