Die CDU-Fraktion im Genthiner Stadtrat schlägt vor, zwei Radwege in der Kanalstadt zu bauen: Lückenschluss in der Mützelstraße und Friedenstraße. Der Bauausschuss diskutierte am Montagabend über die Finanzierungsmöglichkeiten.
Genthin l In der Mützelstraße geht es um den Lückenschluss auf Höhe der Sekundarschule Am Baumschulenweg bis zu dem unbefestigten Weg in Richtung Mützel. In der Friedenstraße betrifft es den Abschnitt ab der Gröblerstraße in Richtung Brücke. Die Kosten werden mit 85 000 und 30 000 Euro angegeben.
"Sehr wohlwollend" hat Lutz Nitz (Bündnis 90/Die Grünen) auf der jüngsten Sitzung des Bau- und Vergabeausschusses am Montagabend die Anträge der CDU-Fraktion im Genthiner Stadtrat zum Radwegebau zur Kenntnis genommen. Er schlug vor, die 130 000 Euro zu verwenden, die für den Bau der Gladauer Brücke eingeplant sind. "Wir stellen die Brücke zurück, weil der Genthiner Widerspruch beim Landkreis noch nicht entschieden ist." Obwohl sich die Stadt nach Auskunft von Bauamtsleiterin Dagmar Turian schon mehrfach nach einem Ergebnis erkundigt hat.
"Der Brückenbau kann nicht entfallen."
Die Brücke werde aber von Firmen und Anliegern gebraucht, hielt der Gladauer Klaus Voth (CDU) entgegen. Er erkundigte sich nach dem zuständigen Mitarbeiter und bot an, selbst in der Kreisverwaltung nachzufragen. Dass er seine Position als Mitarbeiter der Kreisverwaltung dafür einsetzen würde, traf wiederum bei Lutz Nitz auf Skepsis. Gegebenenfalls würde er als Kreistagsmitglied ebenfalls aktiv werden, kündigte er an.
"Der Brückenbau kann nicht entfallen", bekräftigte Klaus Voth seinen Standpunkt. Seit etwa anderthalb Jahren ist die Brücke für den Verkehr gesperrt. Für Land- und Forstwirtschaft, aber auch für den Freizeitverkehr ist das Bauwerk von Bedeutung. Die Friedensbrücke in Gladau hatte eigentlich schon 2011 erneuert werden sollen. Der Stadtrat hatte von dem Vorhaben jedoch einen Rückzieher gemacht, weil der Neubau eine Otternberme erhalten sollte. Für die zusätzlichen Kosten hatte es im Stadtrat keine Mehrheit gegeben.
Er wolle die Brücke nicht streichen, sondern den Bau ins nächste Jahr verschieben, sagte Lutz Nitz und wies auf den engen Zeitplan hin, den es für Bautätigkeiten in diesem Jahr gibt, wenn der Haushaltsplan im Mai beschlossen wird. Rücke man jetzt nicht von der Brücke ab, stehe man im schlimmsten Falle Ende des Jahres ohne alles da: keine Brücke, kein Radweg Mützelstraße, kein Radweg Friedenstraße.
"Unsere Fraktion unterstützt jeden Radweg", sagte Gerhard Koschnitzke (SPD). Aus seiner Sicht ist es gut möglich, dass der Stadtrat auch ein zweites Mal Nein zur Otternberme sagt. Vor dieser Entscheidung könnte der Stadtrat stehen, wenn der gegen den Otternsteg beim Landkreis eingelegte Widerspruch abgelehnt wird.
"Unsere Fraktion unterstützt jeden Radweg."
"Woher nehmen wir das Geld für den Radwegebau sonst?", fragte Gerhard Koschnitzke weiter. Dass es unabdingbar sei, für freiwillige Leistungen immer auch Vorschläge zu unterbreiten, wie diese finanziert werden sollten, dafür hatte Dagmar Turian die Mitglieder des Bauausschusses zu Sitzungsbeginn zu sensibilisieren versucht.
Zumindest theoretisch bestände die Möglichkeit, das für die Gehwege Ziegeleistraße und Altenplathower Straße geplante Geld zu nutzen. Auf wirkliches Interesse unter den Ausschussmitgliedern traf die Variante nicht. Gegen die Verwendung der Mittel für den Gehwegbau spricht zudem die Verkehrssicherungspflicht, die die Stadt auf beiden Wegen erfüllen muss. "Nur die Brücke ist für die Finanzierung des Radwegebaus eine Alternative", sagte Lutz Nitz.
Ein anderes wichtiges Thema im Bauausschuss ist der Erhalt der Sport- und Schwimmhalle gewesen. Etwa 40 000 Euro müssen in die Erneuerung der Beleuchtung investiert werden, da es die bislang verwendeten Leuchtmittel nicht mehr gibt - oder die Nutzung der Sporthalle muss eingeschränkt werden. Der Vereinssport findet aber gerade in den Nachmittags- und Abendstunden statt. "Im Winter braucht man auch tagsüber Licht", verwies Rüdiger Feuerherdt (Wählergemeinschaft Mützel) zudem auf die Bedeutung für den Schulsport.
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Was die Überschrift: Reformpädagogik weicht der Gleichschaltung mit dem Artikel zu tun haben soll bleibt vollkommen um Dunkeln. Geht es hier nur drum die Reformpädagogik in ein falsches Licht zu rücken?
Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.