Mit "Der Vetter aus Dingsda" von Eduard Künneke hat das Nordharzer Städtebundtheater seit den Herbstmonaten einen weiteren, ausgesprochen attraktiven Operetten-Klassiker im Programm.

Quedlinburg (phb). Regisseur Holger Pototzki und Bühnen- und Kostümbildnerin Tanja Hofmann haben sich in ihrer charmanten Vetter-Inszenierung insbesondere von der unglaublichen Poesie des Stückes und frappierend zeitlosen Modernität des Sujets inspirieren lassen - vor allem hinsichtlich der Liebe und des großen Traums vom Glück.

Sie erzählen die Geschichte um den vermeintlich aus fernen Südseegefilden zurückkehrenden Vetter vornehmlich aus der Perspektive der charmanten Protagonistin Julia, die übrigens von der neu engagierten Sopranistin Nina Schubert mit großer Präsenz und Spielfreude dargestellt wird.

Außerdem bereichern Xiaotong Han (als 1. Fremder), Thea Rein (als Hannchen), Norbert Zilz und Klaus-Uwe Rein (als Tante Wimpel und Onkel Josse), Ingo Wasikowski (als Egon), Ki Soo Yoo (als 2. Fremder) und Matthias Junghans (als Karl) die amüsante wie ironisch-hintersinnige Verwechslungskomödie, indem sie für Vitalität, Witz und zahlreiche Turbulenzen sorgen.

Der Vetter aus Dingsda ist im neuen Kalenderjahr erstmals am Sonnabend, dem 22. Januar, um 19.30 Uhr im Großen Haus des Theaters Quedlinburg zu erleben.

Kartenreservierungen für diese Vorstellung nehmen die Theaterkasse in Quedlinburg, Marschlinger Hof 17/18, Telefon (0 39 46) 96 22 22, und Halberstadt, Spiegelstraße 20a, Telefon (0 39 41) 69 65 65, entgegen.