Schlanstedt (rad) l Das Schießen um den Neujahrspokal des Schützenvereins Schlanstedt 1707 hat Tradition. Bereits zum achten Mal hatte der Vorstand dazu eingeladen. Mit der Resonanz waren die Organisatoren zufrieden, die Beteiligung war gut. Männer und Frauen hatten sich angemeldet, Vereinsmitglieder und Einwohner von Schlanstedt. Damit das Ganze fair zugeht, wurden Vereinsmitglieder, die regelmäßig schießen, und Einwohner, die nur gelegentlich eine Waffe in der Hand haben, getrennt gewertet. Dass das am Ende nicht nötig gewesen wäre, zeigten die Ergebnisse.

Der beste Vereinsschütze, Kirsten Uhrlandt, erzielte mit 43 Punkten nur drei Zähler mehr als der beste Einwohner, Henry Dannenberg, der 40 Punkte erreichte. Jürgen Pott vom Verein lobte den reibungslosen Verlauf des Wettbewerbs. "Dieses Neujahrsturnier ist der erste Höhepunkt im Vereinsleben der Schlanstedter Schützen." Weitere werden folgen. "Im März wollen wir am Huy-Pokal-Schießen und beim Harz-Bode-Pokal in Emersleben teilnehmen", sagte Pott und versprach, dass zur Jahreshauptversammlung des Vereins Anfang Februar das komplette Jahresprogramm für 2014 feststehen werde. Der wichtigste Termin für die Einwohner stehe ohnehin schon fest. Es sei das zweite Augustwochenende, wenn die in Schlanstedt ansässigen Betriebe und Vereine gemeinsam das Volks- und Schützenfest ausrichten.

Nachwuchssorgen habe der Verein übrigens nicht, betonte Pressewart Jürgen Pott. Unter den zurzeit 60 Mitgliedern aus Schlanstedt und Umgebung seien viele jüngere Leute.

 

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