Halberstadt (sa) l Wer kennt sie nicht, die berühmte Geschichte vom schönen Schneewittchen. Es ist die Geschichte, in der das schöne Mädchen vor den Nachstellungen seiner bösen, neidischen Stiefmutter in den Wald flüchtet, dort bei sieben freundlichen, um ihr Wohl besorgten Zwergen Unterschlupf findet, sich dennoch an einem Apfel vergiftet, daraufhin in einen todesähnlichen Tiefschlaf fällt und erst durch den Kuss eines schönen Prinzen erlöst werden kann.

"Schneewittchen", eines der schönsten und spannendsten Grimm-Märchen, ist in Halberstadt als märchenhaft-fantasievolle Ballettversion zu erleben, angereichert durch Musik des Komponisten Joachim Kielpinski.

Kielpinski wurde in Berlin geboren und machte 1982 seinen Hochschulabschluss an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler". Seitdem ist Kielpinski freischaffend als Komponist, Gitarrist, Schauspieler und Ensembleleiter tätig. 1981 gründete und leitete er die "Gauckler-Rock-Band" sowie das "Gauckler-Rock-Theater". Gastengagements führten ihn unter anderem an "Die Distel" (Berlin) und die Uckermärkischen Bühnen Schwedt. Festes Ensemblemitglied war Joachim Kielpinski an der Jugendbühne Stückwerk, Berlin (1995-2002) und am Stadttheater Cöpenick, Berlin (2005-2011). Im Sommer steht Kielpinski dann für "Der Name der Rose" in der Stiftskirche Quedlinburg auf der Bühne

Da die Resonanz so gut war, gibt es eine Zusatzvorstellung des Märchenballetts "Schneewittchen". Zu sehen ist diese am Sonntag, dem 9. Februar, im Großen Haus des Nordharzer Städtebundtheaters in Halberstadt. Beginn ist um 15 Uhr.