Die von der Volkssolidarität betreuten Senioren aus Wegeleben haben vor wenigen Tagen das Puppenmuseum in Nienhagen besucht. Eine Visite, die gewiss nicht die letzte gewesen sei, wie es anschließend hieß.

Schwanebeck/Nienhagen (dlo). "Von Museumsbetreiberin Simone Schuldt wurden wir ganz herzlich begrüßt und zum Rundgang durch ihre Ausstellung eingeladen", berichtet Ausflugsorganisatorin Gisela Tröster. Zuvor jedoch habe die engagierte Puppenfreundin, die seit vielen Jahren ihrer Sammelleidenschaft frönt, bei Kaffee und Torte von ihrem etwas ausgefallenen Hobby und dem Aufbau des kleinen Museums berichtet.

Nach der Stärkung begann der geführte Rundgang durch das Museum, das seit seiner Eröffnung im Spätsommer 2010 mehr und mehr Besucher anzieht. "Simone Schuldt erzählte mit Leidenschaft von den Puppen und wusste zu vielen Figuren Hintergründiges zu Künstlerin, Material und Besonderheiten zu berichten", erinnert sich Gisela Tröster und kommt zu einem klaren Fazit: "Man merkt Frau Schuldt sofort an, dass Puppen ihr Leben sind."

Zwar sei der Besuch im Museum viel zu schnell vergangen – "ich bin mir aber sicher, dass wir nicht zum letzen Mal in Nienhagen vorbeigeschaut haben", resümiert Gisela Tröster im Namen der Gäste aus der Bodestadt. Schließlich locke die Betreiberin mit zusätzlichen Offerten wie einer eigenen Teddy- oder Puppenanfertigung, für die durchaus auch einige Besucher aus Wegeleben Interesse gezeigt hätten. "Obendrein wollen wir spätestens im Sommer auch die Museumsterrasse ausprobieren. Zunächst aber danken wir Frau Schuldt für diesen rundum informativen Nachmittag", betont Gisela Tröster.

Am 24. Februar lockt übrigens ab 14 Uhr der nächste Höhepunkt: Dann wollen die Senioren aus allen Ortsteilen Wegelebens in der Roten Schule den Karneval feiern. Um die Veranstaltung optimal planen zu können, gibt es dafür in diesem Jahr erstmals Karten im Seniorentreff in der Roten Schule.