Halberstadt l "Damit haben wir eine Schallmauer durchbrochen", sagt Klaus Rupprich und freut sich sichtlich. Der Chef des Theaterfördervereins sitzt im Büro von Krankenhaus-Direktorin Christiane Kuhne. Vor ihm liegt ein Bilderrahmen mit einer Urkunde und ein Buch zur Theatergeschichte in Halberstadt. Besonders freut sich der Theaterliebhaber, dass das Ameos-Klinikum Halberstadt mit seiner Mitgliedschaft ein sichtbares Zeichen setze. Das Krankenhaus wird als juristische Person Vereinsmitglied, vielleicht folgen diesem Beispiel auch andere Unternehmen und Einrichtungen, sagt Klaus Rupprich.

Die Mitgliedschaft sei eine folgerichtige Entwicklung, sagt Rupprich, wenn man das Engagement der Belegschaft in der Kulturaktien-Aktion heranziehe. "Diese Aktion der Wirtschaft haben wir gerne begleitet, dient doch auch sie dazu, zu zeigen, wie wichtig uns Bürgern das Theater hier im Harz ist."

"Wir freuen uns sehr, den Verein und vor allem das Theater auf diese Weise zu unterstützen", sagte Krankenhausdirektorin Christiane Kuhne. Als Gesundheitseinrichtung verfüge das Haus nur über einen kleines Kontingent für Spenden. "Wir engagieren uns dann lieber gezielt, als in vielen sehr kleinen Beiträgen. Mit unserer Mitgliedschaft hoffen wir, etwas für viele Menschen zu tun, denn das Theater ist eine ganz wichtige Einrichtung hier im Nordharz, die erhalten bleiben sollte", sagte Christiane Kuhne. Und dass der Förderverein die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen am Theater unterstützt, habe die Entscheidung zur Mitgliedschaft noch einmal erleichtert, so die Krankenhauschefin.