Quedlinburg (dl) l Wenige Tage vor der Stadtratswahl müssen in Quedlinburg rund 19 000 Stimmzettel neu gedruckt werden. Anlass ist das Fehlen des Vornamens bei einer Kandidatin der Sozialdemokraten. Die SPD hat Protest angemeldet und sieht einen Verstoß gegen die Kommunalwahlordnung. Sie will selbst jedoch keine juristischen Schritte unternehmen und eine rechtliche Würdigung dem Landeswahlleiter überlassen. Die Stadt lässt derweil für rund 2500 Euro neue Stimmzettel drucken, die ab Donnerstag zur Briefwahl und am eigentlichen Wahltag zur Verfügung stehen, sagte Stadtwahlleiter Wolfgang Scheller.