Halberstadt (sc) l Das Heineanum beteiligt sich an dem internationalen Projekt "German Barcode of life" (GBOL). Wie aus dem Verwaltungsbericht des Oberbürgermeisters an den Stadtrat hervorgeht, handele es sich dabei um die Inventarisierung und genetische Charakterisierung der Tiere, Pflanzen und Pilze in Deutschland anhand von DNA-Barcodes. Im Halberstädter Museum wurden von den ersten 100 Exemplaren ausgewählter Vogelarten Gewebeproben entnommen und an das Zoologische Forschungsmuseum "Alexander Koenig" nach Bonn geschickt. Dort werden die DNS-Referenzsequenzen erstellt und die Proben in einer Biobank gespeichert. Die zugehörigen Belegexemplare müssen als Präparate, also als Bälge oder Skelette, kontrollierbar in der wissenschaftlichen Sammlung des Heineanums aufbewahrt werden. Die Beteiligung an dem Projekt unterstreiche die Bedeutung des Hauses, sagte Henke.