Halberstadt l Ein Theater zu unterhalten ist kostspielig: Die Schauspieler und Tänzer erwarten ihre Gage, die Technik muss funktionieren, Bühnenbilder gefertigt und Räume instand gehalten werden. "Und wenn es nur so etwas Simples wie die Software ist, die aktuell sein muss", erläutert Johannes Rieger. Umso mehr freue sich der Intendant des Nordharzer Städtebundtheaters über Gäste wie Werner Reinhardt, Vorstandsvorsitzender der Harzsparkasse. "Das ist alle Jahre wieder ein sehr angenehmer Termin", betont dieser und deutet auf eine rote Mappe in seiner Hand. "Die wird nun mit Leben erfüllt", kündigt Reinhardt an.

Der Inhalt der Papierhülle: Sponsoringverträge zwischen dem Kreditinstitut und dem Theater. "Wir haben seit vielen Jahren eine enge Beziehung zueinander, die noch vor der Zusammenlegung zur Harzsparkasse begann", sagt der Banker. "Ich freue mich, dass durch unsere Unterstützung ein so hohes Niveau gehalten werden kann." Reinhardt ergänzt: "Vor einigen Jahren sah es schließlich nicht rosig für das Haus aus, aber mittlerweile wurden die Probleme in den Griff bekommen."

Um welche Summe es bei der finanziellen Unterstützung geht, wollen die Beteiligten nicht preisgeben. Nur soviel verrät Johannes Rieger: "Es ist eine große Hilfe, für die wir sehr dankbar sind. Ohne sie könnten wir keine besonderen Gäste oder spezielle Künstler engagieren." Ihm sei es besonders wichtig, dass diese Partnerschaft ein Geben und Nehmen sei. So werden Kunden und Gäste der Bank als Gegenleistung zu Stücken des Nordharzer Städtebundtheaters eingeladen. "In diesem Jahr zu Cabaret", teilt Rieger mit.