Quedlinburg (dl) l Die mit Sorge erwartete Unwetterfront hat den Harzkreis bislang weitestgehend verschont. Lediglich in Quedlinburg hielten sintflutartige Wolkenbrüche die Kameraden der Feuerwehren Quedlinburg und Gernrode in Atem. Die Wehrleute hatten alle Hände voll zu tun, um Wassereinbrüche zu stoppen und Keller leer zu pumpen. "Es hat hier zehn bis 15 Minuten wie aus Eimer geschüttet, das hat die Kanalisation nicht mehr geschafft", berichtete Wehrsprecher Holger Mücke.

Die Kreis-Leitstelle beorderte die Feuerwehrleute gleich an mehrere Stellen: Ein vollgelaufener Keller in der Billungstraße und Probleme mit Wassermassen im Ramberg- sowie im Badeborner Weg. Obendrein ging es zu einem Großmarkt, weil auch dort Wasser eingedrungen war.

Den gegen 11.20 Uhr alarmierten Feuerwehrleuten aus Quedlinburg kamen wenig später die Kollegen aus dem Ortsteil Gernrode zu Hilfe. "Alles in allem sind wir gegenwärtig mit gut 20 Kameraden in der Kernstadt im Einsatz", so Mücke. In den Ortsteilen der Welterbestadt ging es in den Mittagsstunden weitgehend glimpflich ab. Dauerregen, dazu Blitz und Donner, aber keine nennenswerten Schäden.

Das galt auch für die Kreisstadt. Einer ersten Gewitterfront am Vormittag folgte Dauerregen - Schäden wurden zunächst keine bekannt. Gleiches galt bis zum Mittag für den Altkreis Wernigerode. (Stand 12.20 Uhr)

   

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