Die Halberstädter Domfestspiele, vom 13.bis 15.Juni veranstaltet, locken erneut mit einem abwechslungsreichen Programm aus Uraufführung, Klassikern und Raritäten, kündigen die Organisatoren an

Halberstadt (tk) l Auch in diesem Jahr sind die Festspiele wieder exklusiv und bezogen auf Halberstadt, die Domkirche und den Domschatz, heißt es in der Ankündigung des Nordharzer Städtebundtheaters.

Am Freitag, 13.Juni, werden die Domfestspiele um 19.30Uhr traditionell vom Ballettensemble des Nordharzer Städtebundtheaters eröffnet. Im Dom ist eine Choreographie zu erleben, die vom verstorbenen Ballettmeister Jaroslaw Jurasz stammt.

Eine Uraufführung am Sonnabend, 14.Juni, ist ab 18Uhr ein besonderer Höhepunkt der Domfestspiele. Unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Claus-Erhard Heinrich wird das Werk "Paramenta magnifica" des Komponisten Thomas König erstmalig von den Kantoreien Halberstadt und Wernigerode sowie dem Mitteldeutschen Kammerorchester aufgeführt.

Wie Claudia Wyludda von der Domschatzverwaltung mitteilte, habe der Komponist - inspiriert durch die Halberstädter Teppiche im Domschatz - die fünfsätzige Komposition "Paramenta magnifica" für Chor, Orgel und Orchester geschaffen, in der sich Romanik und Moderne begegnen. Die beiden Chorsätze am Anfang und Ende des Werkes, so Wyludda, würden zwei Sinnsprüche des Karlsteppichs aus dem Schatz des Halberstädter Domes verwenden.

Das Orchesterkonzert mit Musikern vom Nordharzer Städtebundtheater und dem Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode unter der Leitung von Johannes Rieger am Sonntag, 15.Juni, um 18Uhr, bildet den Abschluss der Festspiele. Laut Theaterdramaturgin Johanna Jäger "mit einem klanglichen Höhepunkt von Claude Debussy und Camille Saint-Saens".

Karten für alle Aufführungen der Halberstädter Domfestspiele sind erhältlich in den Service-Stellen der Volksstimme und unter der biber ticket-Hotline (01815) 121310 sowie an der Theaterkasse (für Ballett und Orchesterkonzert), der Buchhandlung Schönherr (Oratorium und Orchesterkonzert) und an der Abendkasse.

Zum Festivalprogramm gehört bereits am heutigen Donnerstagabend die Ausstellungseröffnung "Die Malerin Käthe Löwenthal und ihre Schwestern". In der Klaussynagoge, Rosenwinkel18, wird ab 19Uhr an drei deutsch-jüdische Schicksale erinnert, der Eintritt ist frei.