Am Ufer des Dorfteiches Selda in Pabstorf türmen sich Schilf- und Seegrashaufen. Die Pabstorfer kämpfen zur Zeit gegen einen grünen Albtraum in ihrem Dorfteich. Wichtigstes Hilfmittel dabei ist das Floß, das jedoch der Belastung beim jüngsten Arbeitseinsatz nicht standgehalten hat.

Pabstorf l Über eine sehr gute und rege Beteiligung der Pabstorfer Bürger beim jüngsten Arbeitseinsatz am Dorfteich "Selda" konnte sich Ortsbürgermeister Werner Harre freuen. Viele Freiwillige hatten den Kampf gegen die Pflanzen im Teich aufgenommen.

Nachdem die Pabstorfer den Termin für ihr alljährliches Teichfest beschlossen hatten, wurde festgestellt, dass der "Selda", eigentlich ein Schmuckstück mitten in Pabstorf, in letzter Zeit eher einer Kloake glich. Er war völlig zugewuchert. Daher hatte Ortsbürgermeister Harre beschlossen, dass dringend etwas passieren müsse. Der Grabenverband zeigte ein offenes Ohr und hat ganz unkompliziert mit schwerem Gerät den Anfang gemacht und vom Ufer aus die ersten Meter von Seegras und Schilf befreit. Nun waren die Pabstorfer am Zug, die, in relativ kurzfristig angesetzten Einsätzen, den wuchernden Pflanzen zu Leibe rückten. Werner Harre freute sich besonders über die Hilfe aus dem Nachbarort Aderstedt, zwei Mitglieder des Fördervereins der Badeanstalt haben tatkräftig zugefasst. Auch die Gemeinde Huy habe Wort gehalte, berichtet Werner Harre. "Am Freitag wurden, wie versprochen, mehrere Anhänger Schilf- und Seegrashaufen von der Gemeinde abgefahren."

Schon nach dem zweiten Arbeitseinsatz biete der Teich wieder einen wesentlich erfreulicheren Anblick. Dieser werde jedoch nicht lange vorhalten, daher müsse der "Selda" im Herbst und Winter komplett geleert und ausgebaggert werden, beschreibt Harre.

Das Nahziel sei jedoch ein attraktives Gewässer zum Teichfest Ende August. Deshalb hoffe Werner Harre, dass auch zum Arbeitseinsatz am Sonnabend, 2. August, ab 9 Uhr viele fleißige Helfer kommen. Bevor es jedoch auf das Wasser gehe, müsse der Ponton repariert werden, denn dieser habe den Einsatz nicht unbeschadet überstanden und sei beinahe gesunken. Die Gemeinde verfüge zwar noch über ein Boot, doch das sei ebenfalls defekt.