Schachdorf Ströbeck l Zum Abschluss des Jugendcamps in Ströbeck haben die fast 70 Teilnehmer am Sonnabend ihre Projektergebnisse vorgesellt. Zwar musste die Präsentation wegen des Wetters in den Gasthof verlegt werden, sehenswert waren ihre Arbeiten allemal. Mit ihnen sorgten die Jugendlichen zwischen 14 und 25 Jahren aus elf Ländern für einige neue Farbtupfer im Schachdorf.

Neben den Landschaftspflegearbeiten im Europa-Park gestalteten die Teilnehmer je Land eine Plastik aus Porenbetonsteinen. Die Niederländer eine Mühle, die Tschechen fertigten eine Bierflasche, die Dänen Lego-Steine und die Italiener eine Olivenölflasche. Die Gruppe aus Ströbeck bastelte Schachfiguren. Insgesamt entstanden 13 Skulpturen, die in dem neu angelegten Europa-Park in Ströbeck aufgestellt werden.

In einem zweiten Workshop-Projekt produzierte eine Gruppe einen Film über Ströbeck und das Camp zum diesjährigen Motto "Kommunikation". Außerdem wurden gemeinsam mit Ströbecker Aktiven sportliche Wettkämpfe ausgetragen. Cheforganisator Richard Matthies zeigte sich mit dem Verlauf insgesamt sehr zufrieden, obwohl wegen des Regens nicht alle Aufgaben geschafft wurden.

Für Ortsbürgermeister Jens Müller (SPD) war das Camp ein Gewinn für Ströbeck. Vor allem, weil das vom Ortschaftsrat beschlossene Parkprojekt starten konnte. "Eine einzigartige Gelegenheit", sagte er.

Das internationale Camp wird über das Programm "Erasmus+" von der EU gefördert.

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