Hasselfelde (dl/sre) l Eine Woche nach dem verheerenden Hochwasser in Ilsenburg ist der Harz am Sonntag erneut von heftigen Unwettern heimgesucht worden. Das Zentrum lag nach Angaben der Kreis-Leitstelle diesmal in der Oberharz-Stadt Haselfelde.

Dort fielen binnen kürzester Zeit massive Niederschläge, die das Flüsschen Hassel über die Ufer treten ließen. Die Mitglieder der Feuerwehr Hasselfelde sowie mehrerer Feuerwehren der Nachbarorte waren ab 14.20 Uhr im Dauereinsatz, um Keller leerzupumpen und das Wasser abzuleiten.

Betroffen war in der Ortslage Hasselfelde auch die Bundesstraße 242, die seit etwa 14.30 Uhr voll gesperrt ist. "Die Straße ist nach den Informationen meiner Kollegen vor Ort rund 50 Zentimeter hoch überflutet", sagte der Leitende Einsatzbeamte der Polizei in Halberstadt, Axel Oberländer am Nachmittag.

Der Verkehr auf der B 242 werde zwischen Stiege und Hasselfelde weiträumig umgeleitet. Autofahrer, die auf der B 242 weiter in Richtung Westharz unterwegs sind oder über die B 81 in Richtung Nordhausen wollen, sind von der Straßensperrung nicht betroffen.

Auch bei den Harzer Schmalspurbahnen (HSB) ist der Bahnbetrieb zwischen Stiege und Hasselfelde eingestellt worden. "Bei uns stehen unter anderem Teile des Bahnhofes in Hasselfelde unter Wasser", sagte HSB-Sprecher Dirk Bahnsen.

Update: Die B 242 wurde am Sonntag (Stand: 17.43 Uhr) wieder freigegeben.

Unwetter in Hasselfelde

Hasselfelde (mh) | Erneut haben schwere Gewitter im Harz für Überflutungen gesorgt. Besonders betroffen war diesmal Hasselfelde.


  • Quelle: Jürgen Kohlrausch


  • Quelle: Jürgen Kohlrausch


  • Quelle: Jürgen Kohlrausch


  • Quelle: Jürgen Kohlrausch


  • Quelle: Jürgen Kohlrausch


  • Quelle: Jürgen Kohlrausch