Wernigerode (dl) l Morten Brandt, Harald Jünge sowie Sven Meyer und Andreas Teich laufen sich dieser Tage gerade warm und haben das berühmte Maßband längst angeschnitten. Noch knapp einen Monat, dann fällt im belgischen Eupen der Startschuss zum 100-Kilometer-Oxfam-Trailwalker. Das Quartett aus den Harzkreisen Sachsen-Anhalts und Niedersachsens verbindet die Mitgliedschaft im Verein Väteraufbruch für Kinder. Als Team "Papa ante portas" nehmen sie am 30. August zum zweiten Mal am Oxfam-Trailwalker teil. Neben der sportlichen Herausforderung - jedes Team muss binnen 30 Stunden eine 100-Kilometer-Distanz überwinden - geht es um eine Spendensammlung zugunsten Bedürftiger.

Die Initiative zur Teilnahme geht auf Andreas Teich aus Wernigerode zurück. Der 46-Jährige startete 2012 erstmals mit dem Team "Einer für alle - alle für einen" beim 100-Kilometer-Lauf, den er in 16 Stunden und sieben Minuten absolvierte. Für das Team "Papa ante portas" (übersetzt: Papa steht vor der Tür) sollte 2013 die Generalprobe für 2014 sein, berichtet der Maschinenbau-Ingenieur. Die Freizeitsportler im Alter von 42 bis 54 Jahren erreichten nach 26 Stunden und 30 Minuten zu dritt das Ziel. "Dieses Jahr stellen wir uns erneut der Herausforderung, peilen eine Zeit unter 24 Stunden an und wollen verletzungsfrei zu viert über die Ziellinie kommen", sagt Andreas Teich.

Hierfür trainierten sie entweder gemeinsam wandernd oder individuell bei Langstreckenläufen. Andreas Teich startete jüngst beim 100-Seen-Marathon in der Lausitz.

Außerdem sammeln sie Spenden, denn jedes Team muss neben den Startgebühren mindestens 1500 Euro zugunsten der weltweiten Oxfam-Projekte beisteuern. Aktuell hat das Quartett 915 Euro zusammen.

Wer das Team unterstützen will, erreicht Andreas Teich unter Telefon (0 39 43) 6 94 79 28.

Mehr über das Oxfam-Projekt unter: www.oxfamtrailwalker.be