Mehr als 50 Mitglieder der Familie Dehne-Woolnough haben sich am Wochenende in Halberstadt versammelt. Dabei ist unter anderem das John-Cage-Orgel-Projekt besichtigt worden. Für das Jahr 2018 wurde danach der Erwerb einer Klangtafel angekündigt.

Halberstadt (im) l Das traditionelle Treffen des Familienverbandes Dehne-Woolnough hat am 23. und 24. August mehr als 50 Familienmitglieder zusammengeführt.

Halberstadts stellvertretender Oberbürgermeister, Dr. Michael Haase, begrüßte die Gäste im Rathaus. Sie waren nach Angaben von Stadt-Pressesprecherin Ute Huch unter anderem aus Bonn, Heidelberg oder Hamburg angereist.

Haase überbrachte Friedrich-Wilhelm Schröter gleichzeitig die Glückwünsche der Stadt Halberstadt anlässlich seines 80. Geburtstages. Der OB-Vize ließ es sich nicht nehmen, an die vielen engagierten Aktionen, die in Halberstadt mit dem Namen Friedrich-Wilhelm Schröter verbunden werden, zu erinnern: Die Dampflokomobile in Namibia, die Flugzeugtaufe auf den Namen Halberstadt, der Besuch des Thailändischen Königshauses, seine freimaurerischen Aktivitäten im Landschaftspark Spiegelsberge oder sein Engagement für seinen geliebten Ortsteil Wehrstedt.

Friwi Schröter - unter diesem Namen kennt man den engagierten Halberstädter - hegt und pflegt die geschichtsträchtige Familientradition Dehne-Woolnough seit Jahrzehnten. Er ist auch der Organisator dieser Treffen in Halberstadt. In diesem Jahr freute er sich besonders darüber, dass auch viele junge Familienmitglieder gekommen waren. Einige von ihnen begegneten sich zum ersten Mal (das jüngste ist zwei und das älteste 87 Jahre alt).

Auf dem Programm dieses Wochenendes standen unter anderem eine Fahrt mit der Straßenbahn, eine Dombesichtigung und der Besuch des John-Cage-Orgel-Kunst-Projektes Halberstadt.

Ute Huch: "Dies hat zur erfreulichen Folge, dass der Familienverband Dehne-Woolnough mit Blick auf den Beginn seiner Geschichteeschichte im Jahr 1618 eine John-Cage-Tafel für das Klangjahr 2218 erwerben wird."