Pabstorf (rad) l Unbekannte sind in das Bürgerbüro im Haus Nummer 1 in Pabstorf eingebrochen und haben hohen Sachschaden angerichtet (Volksstimme berichtete).

Ortsbürgermeister Werner Harre hatte den Einbruch bemerkt und erinnert sich: "Am Donnerstagabend stellte ich den Einbruch in unserem Bürgerbüro fest. Die Täter haben mehrere Türen und Fenster beschädigt. Besonders ärgerlich ist, dass unser antiker Tresor zerstört wurde."

Scheinbar haben die Täter bewusst die Sommerpause und die Ferienzeit genutzt, in der das Büro weniger besetzt ist. Die Polizei habe Spuren und genetische Fingerabdrücke sichern können. Werner Harre ärgere sich besonders über den hohen Sachschaden, den der oder die Täter angerichtet haben.

"Bargeld konnten die Einbrecher nicht erbeuten, da grundsätzlich weder in den Bürgerbüros noch in anderen öffentlichen Einrichtungen der Gemeinde wie in den Kindertagestätten und Dorfgemeinschaftshäusern Bargeld aufbewahrt wird", sagt Werner Harre.

Das für Sonnabend, 30. August, geplante Teichfest in Pabstorf wird übrigens nicht stattfinden. Dabei waren die Einwohner so zuversichtlich, die Algenplage im Dorfteich Selda in den Griff zu bekommen. Trotz großer Anstrengungen bei den Arbeitseinsätzen (Volksstimme berichtete) konnten die wuchernden Algen und Grünpflanzen nicht beseitigt werden. Dieser immer noch unerfreuliche Zustand des Dorfteiches sei jedoch nur einer der Gründe, die zur einstimmigen Entscheidung der Verantwortlichen geführt hat, teilt Ortsbürgermeister Werner Harre mit.

"Wir haben festgestellt, dass mehrere Großveranstaltungen am selben Tag in den umliegenden Orten stattfinden, so zum Beispiele das Schützenjubiläum in Badersleben und Rock im Mai in Dardesheim", erläutert Harre und ergänzt: "Zu deren Gunsten haben wir unsere Veranstaltung gestrichen."

Als kleiner Trost und als "Entschädigung" für alle Pabstorfer, die sich schon auf das Teichfest gefreut haben, plane die Chorgemeinschaft ein Scheunenfest vor dem "Pferdestall". Der Termin soll Anfang Oktober sein und rechtzeitig bekannt gegeben werden, verspricht Werner Harre.