Dingelstedt l Große Freude herrscht unter den Verantwortlichen der Freiwillen Feuerwehr der Gemeinde Huy. Ihr langgehegter Wunsch nach einer Wärmebildkamera hat sich endlich erfüllt. Möglich wurde dieser Kauf durch eine Spende der Öffentlichen Versicherung Sachsen-Anhalt (ÖSA) in Höhe von 2500 Euro.

Frank Grüning, Geschäftsstellenleiter der ÖSA, und Ulf Pasewalk, Beauftragter für die Kommunen, sind persönlich nach Dingelstedt gekommen, um den Scheck an Bürgermeister Thomas Krüger zu übergeben. Weil eine Wärmebildkamera mit Infrarotstrahlung arbeitet, können die Feuerwehrleute künftig bei einem Brand zuverlässig Personen auch in verqualmten Gebäuden und bei Dunkelheit finden beziehungsweise gezielt retten, erläutern die Brandschutzexperten. Außerdem sei so eine Kamera in der Lage, gefährliche Glutnester aufzuspüren.

Burkhard Schulz, Koordinator der Feuerwehren der Gemeinde Huy, und Wehrleiter Christian Wenig haben mit Freude die neue Kamera in Empfang genommen.

Mit dieser Geldzuwendung will die ÖSA die Arbeit der Kommunen und der Freiwilligen Feuerwehren unterstützen. Diese bestehe vor allem darin, Brände zu verhüten und Brandschäden zu begrenzen, begründet Frank Grüning das Engagement. "Die Satzung der ÖSA beinhaltet ausdrücklich die Unterstützung der fachlichen und sozialen Belange der Feuerwehren und der Förderung des Brandschutzes. In diese Sinne beraten wir die bei der ÖSA versicherten Kommunen und fördern ihre Investitionen in Feuerwehrtechnik."

Dass sich Maßnahmen zur Schadenprävention für eine Kommune lohnen, zeigt der zweite Scheck, den die Vertreter der ÖSA an Bürgermeister Thomas Krüger übergeben. Mit nochmals 2150 Euro vergütet die ÖSA, dass die Gemeinde Huy im vergangenen Jahr die Schadesquote niedrig halten konnte.

Die ÖSA ermöglicht den Kommunen außerdem eine Absicherung und Altersvorsorge ihrer Feuerwehrmitglieder durch eine bundesweit einmalige Feuerwehrrente.