Rhoden (mhe) l Die Fallsteinstraße durch Rhoden soll in zwei Abschnitten 2015 und 2016 ausgebaut werden. Dabei handelt sich um eine Kreisstraße. Amtsleiter Herbert Hübe aus der Kreisverwaltung und Planer Bernd Damer stellten das Vorhaben im Osterwiecker Bauausschuss vor. "Wir wollten eigentlich schon dieses Jahr anfangen ", sagte Hübe. Doch eine defekte Brücke in Neinstedt sei noch dringlicher. Zudem berichtete der Amtschef, dass der Landkreis aus dem Förderprogramm immer weniger Investitionsmittel erhalte. Der Ausbau werde die Lebensqualität in Rhoden erhöht, zeigte er sich überzeugt. Die 600 Meter lange Kopfsteinpflasterstraße wird durch Asphalt ersetzt. Um eine Förderung auch für die Gehwege zu erhalten, werden diese auf 2,30 Meter Breite angelegt.

485 Meter Regenwasserkanäle kommen in den Untergrund, die Bushaltestelle wird angepasst. Unter der Fahrbahn muss wegen des schwierigen Untergrunds ein Bodenaustausch 30 Zentimeter tiefer als üblich vorgenommen werden. Mit Anwohnern hat es bereits eine Versammlung gegeben. "Die ist prima abgelaufen", sagte Hübe.

Ausschussmitglied Jens Kiebjieß (Bündnisgrüne) lenkte das Interesse auf einen Baum, der im Kurvenbereich gefällt werden soll. Amtsleiter Hübe erklärte, dass es dafür Ausgleichsmaßnehmen gebe.

Ulrich Köhler (Aktiv für Rhoden) machte auf zwei Versäumnisse aufmerksam, die noch behoben werden könnten. Zum Ersten einen Kanal, der in Zuständigkeit des Unterhaltungsverbandes Ilse-Holtemme liege. Zum Zweiten die alte Trinkwasserleitung aus Asbestbeton, die nicht ausgewechselt werden soll. "Ich glaube, dass der WAZ Huy-Fallstein nicht weiß, was passieren könnte, wenn er jetzt nicht reagiert", sagte Köhler. Herbert Hübe sieht das auch so. Wenn die schweren Baufahrzeuge arbeiten, "haben wir ein Problem, dann steht Rhoden ohne Wasser da".

Die Umleitung zwischen Hoppenstedt und Rhoden wird während der Bauzeit übrigens über Hornburg erfolgen. Für Busse von und nach Hoppenstedt wird derweil ein Feldweg freigegeben.