Das regnerische Wetter hat einen großen Einfluss auf das Gemeinde- und Kinderfest in Ditfurt genommen. Insgesamt waren etwa 150 Besucher erschienen, aber einige Attraktionen sind regelrecht ins Wasser gefallen.

Ditfurt l Im Normalfall sind die Veranstaltungen der Kirchengemeinde Ditfurt immer gut besucht. In diesem Jahr machte der Nieselregen dem Veranstalter einen dicken Strich durch die Rechnung. Der Vorsitzende des Gemeinde-Kirchenrats, Hans-Jürgen Gröpke, zog im Volksstimme-Gespräch ein eher durchwachsenes Fazit. "Wir hatten gehofft, dass wir mit unserem Fest einen regenfreien Tag erwischen", sagte Gröpke. "Das schlechte Wetter zieht sich aber schon durch die gesamte Erntezeit. Nun müssen wir damit leben." In Ditfurt fielen daher einige auf dem Kirchengelände geplante Attraktionen aus. So blieb die bereitgestellte Hüpfburg ungenutzt an ihrem Standort und auch die Spielstände wurden kurzfristig aus dem Angebot gestrichen. Das Thema "Zeit", welches Pfarrer Martin Kunze in seiner Predigt ansprach, wurde durch die Uhrenausstellung von Wolfgang Gröpke weitergeführt. Das geplante Quiz fand aber nicht statt. "Wir verschieben es auf die Adventsfeier", sagte Gröpke. "Die Ausstellung alter Uhren, unter denen sehenswerte Stücke im Taschenformat sind, fand aber dennoch Beachtung."

Die Kirchenchöre aus Thale und Ditfurt unter der Leitung von Christiane Bick aus Quedlinburg sangen in der Kirche und auch die Posaunenmusiker aus Westerhausen, Ditfurt und Nachterstedt wichen in das Gotteshaus aus. "Es war eine stimmungsvolle Vorstellung", schätzte Gröpke ein. "Die Luftballons haben wir am Abend aber wie geplant steigen lassen." Die beteiligten Kinder hatten Zettel mit ihren Adresse an die Flugobjekte gebunden und warten nun gespannt, welcher Ballon den weitesten Weg zurücklegt. "Der Kuchenbasar ist bei den 150 Besuchern ganz gut angekommen", schätzte der Vorsitzende des Gemeindekirchenrates ein. "Gegen 20 Uhr haben wir das Fest dann ausklingen lassen." Insgesamt sei es schade, dass der Nieselregen die Veranstaltung so beeinträchtigt habe. "Die vielen Helfer haben eine lange Vorbereitungszeit absolviert und sind nun etwas enttäuscht", sagte Gröpke abschließend.

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