Röderhof (dku/cbe) l Der Streit um die Fusion des Wasser- und Abwasserverbandes Huy-Fallstein (WAZ) und dem Blankenburger Trink- und Abwasserzweckverband (TAZV) schwelt weiter. Bei der Sitzung der WAZ-Verbandsversammlung am Mittwoch in Röderhof wurden die nach der Kommunalwahl nominierten sechs neuen Ortsvertreter in das Gremium delegiert und hinsichtlich ihrer Amtsaufgaben verpflichtet. Weil von der Verbandsgemeinde Vorharz noch kein Beschluss vorlag, durften dessen Abgesandte nicht mitstimmen.

Ute Pesselt (Buko), Verbandsgemeinde-Bürgermeisterin Vorharz, bezeichnete die Handlungsweise von WAZ-Geschäftsführer Carl Haffke als falsch und forderte ihn auf, die Sitzung zu wiederholen, da alle getroffenen Beschlüsse hinfällig seien. Der Volksstimme erklärte sie: "Im Gesetz über kommunale Gemeinschaftsarbeit (GKG LSA) ist der Sachverhalt klar geregelt." Ute Pesselt: "Wir haben unsere Vertreter nach dem vorgeschriebenen Verfahren bestimmt. Dazu bedarf es keines Beschlusses durch den Verbandsgemeinderat. Sie wären also sehr wohl stimmberechtigt gewesen."