Das Puppen- und Teddybärenmuseum in Nienhagen bietet in diesem Jahr noch zwei Veranstaltungen an. Ein Weihnachtsmarkt und ein Weihnachtskonzert mit dem Harzer Jodlermeister sollen die Besucher anlocken.

Nienhagen l Die Leiterin des Puppenmuseums in Nienhagen, Simone Schuldt, und ihre Familie befinden sich derzeit im Vorbereitungsstress auf die Adventszeit. "Es finden gerade Umbauarbeiten statt", verrät die Leiterin im Volksstimme-Gespräch. "Wir bereiten die Weihnachtsausstellung vor. Unsere Gäste können sich im Dezember auf neue Themen freuen, die natürlich an die Vorweihnachtszeit angepasst sind." Das Museum ist trotzdem zu den vorgesehenen Zeiten geöffnet. "Die Arbeiten haben keinen großen Einfluss auf den gewohnten Ablauf, sodass die Besucher nicht beeinträchtigt werden", erklärt Simone Schuldt.

Den Veranstaltungsreigen soll am Sonnabend, dem 6. Dezember, um 13 Uhr ein Weihnachtsmarkt eröffnen. "In diesem Jahr gibt es wieder viele Stände auf dem Museumsgelände", führt die Leiterin aus. "Eine Besonderheit gibt es aber auch hier. Es werden einige neue Aussteller zu uns kommen." Die Veranstalter legen ein großes Augenmerk auf das Kunsthandwerk. So werden Keramiken, Kerzenständer aus verschiedenen Materialien und Bastelarbeiten zu sehen sein. "Eine Likörverkostung von einem Anbieter aus dem Harzgebiet dürfte ihre Interessenten finden", schätzt Simone Schuldt schmunzelnd ein. "Für die Kinder halten wir ebenfalls ein breites Angebot bereit." Keine Frage, der Weihnachtsmann kommt ebenfalls auf eine Stippvisite vorbei und hält kleine Präsente für die jüngsten Besucher bereit.

Der zweite Höhepunkt ist der Auftritt des Harzer Jodlermeisters Andreas Knopf mit seiner Partnerin Martina Weber. Die beiden geben am Sonntag, dem 21. Dezember, ein Weihnachtskonzert im Bahnwagen. "Die verfügbaren Plätze sind inzwischen fast ausgebucht", sagt die Leiterin. Für diese Veranstaltung bittet sie um eine Voranmeldung. "Wegschicken werden wir sicherlich niemanden."

Es gibt auch noch andere Attraktionen auf dem Gelände des Puppenmuseums. Simone Schuldt empfiehlt einen Gang durch den in diesem Jahr fertiggestellten Märchenwald. "Das ist natürlich abhängig vom Wetter", merkt sie an. Danach blickt sie schon in das nächste Jahr voraus. "Wir feiern 2015 den fünften Geburtstag des Puppen- und Teddybärenmuseums", informiert sie. "Am 22. und 23. August wollen wir alle Exponate der Öffentlichkeit vorstellen." Es handelt sich dabei um 2000 Einzelstücke, die im Museum und im Dorfgemeinschaftshaus ausgestellt werden sollen. Die Mammut-Schau soll den Besuchern ganztägig - jeweils von 10 bis 18 Uhr - zugänglich gemacht werden.