Hedersleben (dl) l Nach dem Treffen mit Lehrern, Eltern sowie Vertretern der Schulbehörden, bei dem Probleme in der Grundschule Hedersleben thematisiert wurden, hat Annett Rosen von der Verbandsgemeinde Vorharz eine positive Bilanz gezogen: "Wir haben unsere Hand ausgestreckt und in sehr sachlicher und konstruktiver Atmosphäre die Probleme diskutiert", so die verantwortliche Verwaltungsmitarbeiterin. Für einige Probleme, beispielsweise der räumlichen Enge beim Mittagessen, seien Lösungsansätze in Sicht.

"Wir wollen die Essenausgabe künftig in einem angrenzenden Raum unterbringen und sind bereits mit den zuständigen Behörden im Gespräch. Im kommenden Schuljahr soll der Speiseraum dann mit einem zweiten Klassenraum noch einmal deutlich vergrößert werden, um mehr Platz zu gewinnen." Bislang ist es so eng, sodass die Schüler in zwei Durchgängen essen müssen.

Auch über Fragen des Schulbustransports sei im Beisein eines Vertreters der Harzer Verkehrsbetriebe (HVB) debattiert worden. "Grundsätzlich ist es wichtig, dass Probleme und Vorkommnisse den Verantwortlichen beim HVB zeitnah und ganz konkret übermittelt werden", so Amtsleiterin Rosen. In der Runde sei in dieser Frage ein direkter Draht zum HVB geknüpft worden.

Thema an diesem Abend waren auch der generelle bauliche Zustand der betagten DDR-Schule und Versuche der Verbandsgemeinde Vorharz, hier für Verbesserungen zu sorgen. Die Schule sei für das Förderprogramm Stark III angemeldet, erinnert Annett Rosen. "Wir müssen nun abwarten, ob wir dabei zum Zuge kommen. Bis dahin macht es wenig Sinn, über notwendige Reparaturen hinaus, größere Investitionen anzuschieben. "Ich denke, auch hier gibt es einen Konsens."