Lange haben die Eilenstedter auf diesen Augenblick gewartet. Die Turmspitze von St. Nicolai begrüßt wieder alle Gäste.

Eilenstedt l Dieser 2. Dezember wird für immer einen Platz in der Eilenstedter Chronik haben. Der neue Kirchturm hat seine Spitze erhalten.

Nach der geglückten Aktion dankte Elke Däter von der Kirchengemeinde Eilenstedt allen Beteiligten ganz herzlich: "Nach 15 Jahren haben wir Bürgerinnen und Bürger wieder einen Kirchturm mit einer weithin sichtbaren Kirchturmspitze. Unser Dank geht an alle, die das möglich gemacht haben. Unser Erfolg soll vielen Mut machen, solche Ziele wie den Erhalt einer Kirche und auch den Neubau eines kirchlich kommunalen Kirchturmprojektes umzusetzen."

Aber noch sei in Eilenstedt viel zu tun. In den nächsten Monaten soll der Ausbau der nächsten zwei Etagen und die Schiefereindeckung erfolgen. Weil die Kirchenglocken so bald wie möglich ihren angestammten Platz im Glockenstuhl einnehmen sollen, müssen Sponsoren für die Reparatur und den Einbau der Kirchenglocken gefunden werden, ergänzt Michael Richter von der Projektgruppe des Bauausschusses. "Deshalb sind wir für jede Spende dankbar." Bereits am kommenden Sonnabend, 6. Dezember, gibt es ein Benefizkonzert zu Gunsten der weiteren Sanierung der St.-Nicolai-Kirche. Um 15 Uhr treten ehemalige Schüler des Landesgymnasiums für Musik mit einem Adventskonzert im neuen Kirchenschiff auf.

Die Eilenstedter St.-Nicolai-Kirche hat eine leidvolle Geschichte hinter sich. Wegen Fehlsanierungen mussten 1999 die Turmhaube abgenommen und der Turm rückgebaut werden. Gleichzeitig befand sich das Kirchenschiff in einem schlechten Zustand. Dem Engagement der Kirchengemeinde von Eilenstedt und der Kommune ist es zu verdanken, dass im Mai dieses Jahres das sanierte Kirchenschiff übergeben werden konnte und der neue Turm bereits schon von Weitem die Gäste Eilenstedts begrüßt.