Die Weihnachtsfeier der Volkssolidaritäts-Ortsgruppe Wegeleben im Schützenhaus hat auch in diesem Jahr zahlreiche Senioren aus der Stadt und den Ortsteilen angelockt. Das umfangreiche Programm begeisterte die Rentner sichtlich.

Wegeleben l Die Weihnachtsparty der Senioren ist mittlerweile eine feste Tradition in Wegeleben. Gisela Tröster, die Leiterin der Volkssolidarität-Ortsgruppe, machte ein zufriedenes Gesicht, als sie auf die Tische im Schützenhaus blickte, an denen viele Gäste saßen. "Die Vorbereitung hat sich gelohnt", schätzte sie gegenüber der Volksstimme ein. "Mit dem Zuspruch können wir sehr zufrieden sein. Das Interesse unserer Rentner steigt von Jahr zu Jahr - eine schöne Sache." Dieses Mal mussten sogar noch zusätzliche Stühle für die Gäste bereitgestellt werden.

Den Anfang des nachfolgenden Programms übernahmen die Kinder der Grundschule. In diesem Jahr gab es eine besondere Premiere, denn es waren auch Schulkinder aus Harsleben unter ihnen. Darauf wies die Rektorin Heike Stiemer noch einmal gesondert hin.

"Man konnte den Kleinen ihre Aufregung ansehen, sie haben ihren Auftritt aber meisterlich vollbracht", stellte Gisela Tröster wohlwollend fest. "Auch die Kinder der Musikschule Fröhlich haben ihr Bestes gegeben. Bürgermeister Hans-Jürgen Zimmer (CDU) ging auf den Sinn von Weihnachten ein, der in der heutigen Zeit zu schnell vergessen wird, schnitt aber auch ernste Themen an. "Das reiche Deutschland hilft und unterstützt die ganze Welt mit Milliarden, die auch von den Steuergeldern kommen, die wir alle erst gemeinsam erschaffen und erarbeiten müssen", so Zimmer. "Aber man spart im eigenen Land bei den Menschen auf Teufel komm raus."

Frauenchor trägt Weihnachtslieder vor

Der Frauenchor Wegeleben unter Leitung von Anneliese Herbst brachte danach die Anwesenden mit weihnachtlichen Liedern in die richtige Adventsstimmung. "Zum Chor bestehen schon lange Zeit freundschaftliche Bande", hob die Leiterin der Seniorengruppe hervor. "Der Auftritt ist für uns schon zu einem festen Bestandteil der Feier geworden." Die Seniorentanzgruppe führte einige einstudierte Tänze vor. Davon waren die Besucher letztendlich so begeistert, dass sie den Überraschungsgast des Nachmittags erst gar nicht erkannten.

Alle warteten auf einen großen Künstler, doch es erschien überraschend eine Hexe mit Hänsel und Gretel. Sie teilte dem verdutzten Publikum mit, dass sie gerade eben im Wald nach guten Sachen gesucht habe. Kurzentschlossen verteilte sie Schokoladen-Weihnachtsmänner und bekam reichlich Beifall dafür, dass sie die Pflichten von Knecht Ruprecht übernommen hatte. "Die Einlage hat für Erheiterung gesorgt und war ein schöner Abschluss", schätzte Gisela Tröster ein.

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