Der Stadtrat von Schwanebeck hat beschlossen, dass die Bürgermeisterwahlen am Sonntag, 22. März 2015, stattfinden. Simone Schuldt aus dem Ortsteil Nienhagen hat jetzt ihre Kandidatur als Einzelbewerberin bekannt gegeben.

Von Christian Besecke

Schwanebeck l Simone Schuldt ist in der Harzregion und darüber hinaus als Leiterin des Puppen- und Teddybärenmuseums im Schwanebecker Ortsteil Nienhagen bekannt geworden. Im täglichen Leben geht sie ihrer Arbeit als Pflegedienstleiterin nach. Das Interesse an der Lokalpolitik kommt bei ihr nicht von ungefähr - in der Vergangenheit hat sie sich schon häufig für die Belange ihrer Gemeinde eingesetzt. Sie hat in Eigeninitiative zur Verschönerung des Ortsbildes beigetragen. Die Beseitigung von Dreckecken und die Pflege von Grünanlagen waren ihr ein persönliches Anliegen, bei dem sie kräftig mit anpackte. "Der im Jahr 2004 noch total marode Bahnübergang in Nienhagen war mir ebenfalls ein Dorn im Auge", sagte sie der Volksstimme. "Ich habe mich über ein Jahr lang dafür eingesetzt, dass hier eine Sanierung erfolgt." Letztendlich hatte sie damit Erfolg. "Nach unzähligen Telefonaten und einem Schreiben an den damaligen Chef der Deutschen Bahn, Hartmut Mehdorn, hat sich in Nienhagen auch etwas getan", berichtet sie weiter. "Der Übergang wurde letztendlich komplett saniert."

Die 49-jährige Simone Schuldt ist Mitglied im Verein "Dorfgemeinschaft Nienhagen". Sie setzt sich hier für die Pflege der langjährigen Partnerschaft nach Nienhagen-Celle aktiv ein. Die Belange der Gemeinde und der Stadt sind ihr bestens bekannt. Sie ist in Nienhagen aufgewachsen und hat die Schule in Schwanebeck besucht. In das Puppenmuseum und das dazugehörige Gelände haben sie und ihre Familie unzählige Arbeitsstunden gesteckt. Immer wieder macht sie hier mit neuen Projekten von sich reden, die letztendlich auch in die Tat umgesetzt werden. "Ich kann sehr beharrlich sein, wenn es um eine Sache geht, von der ich überzeugt bin", versichert Simone Schuldt. In diesem Jahr ist sie bei der Kommunalwahl erstmals in den Stadtrat eingezogen. "Das war ein schöner Erfolg, zumal ich mich das erste Mal als Einzelkandidatin beworben habe", meint sie. "Was ich in der Zukunft bewegen möchte, werde ich Anfang des Jahres vorstellen."