Gernrode/Halberstadt (dl) l Schnee wegschieben, glatte Straßen abstumpfen, Fahrbahnschäden ausbessern, Markierungen erneuern - die Mitarbeiter der Straßenmeistereien haben stets reichlich zu tun. In der schmuddelig-nassen Jahreszeit rückt vor allem die Sichtfrage in den Blickpunkt: Fahrbahnpfosten gilt es zu reinigen, damit die schwarz-weiß schraffierten Markierungen samt ihrer Katzenaugen stets optimal von den Autofahrern gesehen werden. Gleiches gilt für den Schilderwald entlang der Straßen.

Während die Pfosten am Fahrbahnrand mittels maschineller Technik gereinigt werden, ist bei vielen Verkehrszeichen Muskelkraft gefragt. "Wir haben zwar einen Unimog mit spezieller Reinigungstechnik, die kann aber nicht für alle Schilder eingesetzt werden", sagt Stefan Hörold von der Regionalniederlassung der Landesstraßenbaubehörde in Halberstadt.

Am Montagmorgen war Detlef Lausch von der Straßenmeisterei Gernrode an der B-6-Zufahrt Quedlinburg-Ost mit überlangem Putzbesen und Wassereimer unterwegs, um den Verkehrszeichen wieder optimale Sichtbarkeit und maximale Reflexionskraft zu verleihen.

Die Mitarbeiter der Gernröder Straßenmeisterei sind nach Hörolds Worten für insgesamt 6416 Schilder aller Arten entlang der Straßen verantwortlich und haben reichlich zu putzen. Zu den 1033 Verkehrszeichen und 93 Tafeln mit Wegweisern an Bundesstraßen kommen 3606 Schilder an Landes- und exakt 1684 Zeichen an den Kreisstraßen rund um Gernrode.