Halberstadt (sc) l Lob gab es für eine Information, die Oberbürgermeister Andreas Henke (Linke) jüngst im Stadtrat gab. Er berichtete, dass die seit Oktober 2014 zur Verfügung stehenden Handwerkerparkausweise rege von verschiedenen Gewerken genutzt würden. Bislang seien 14 sogenannte Arbeitsstättennachweise der Stadtverwaltung zur Kenntnis gegeben worden, so Henke Mitte Dezember.

Peter Köpke, Chef der Stadtratsfraktion SPD/Bündnis 90/Die Grünen, zeigte sich erstaunt, dass dieses Angebot nun doch vonseiten der Stadt gemacht werde. "Ich erinnere mich daran, dass ich das vor Jahren mal angeregt habe, und da hieß es immer, das geht nicht. Schön, dass es jetzt funktioniert", sagte Köpke, der selbst ein kleines Unternehmen führt.

Andreas Henke erwiderte, "gut Ding will Weile haben" und verwies auf Gespräche, die es mit der Kreishandwerkerschaft gegeben habe. Dort sei mehrfach kritisiert worden, dass das Parken für Monteure und Co. in Halberstadt oft sehr schwierig sei. In Wernigerode habe man mit Handwerkerparkausweisen gute Erfahrungen gemacht.

"Wir haben uns mit den Handwerksvertretern zu vielen Fragen ausgetauscht und auch darauf hingewiesen, dass wir uns rechtlich mit solchen Regelungen in einer Grauzone bewegen. Aber wir haben uns dann innerhalb der Verwaltung doch dazu entschieden, solch eine Regelung zu treffen."

Henke betrachte dies auch als ein Stück Wirtschaftsförderung. "Wir erleichtern durch diese Handwerkerparkausweise den Handerwerks- und Servicebetrieben die Arbeit innerhalb der Stadt."

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