Die Stadt Wegeleben erhält ab März Hilfe vom Aus- und Weiterbildungszentrum Halberstadt. Zehn Arbeitskräfte sind für den Einsatz im Bodepark und im Park Adersleben vorgesehen.

Wegeleben l Bürgermeister Hans-Jürgen Zimmer (CDU) hat die Nachricht des Aus- und Weiterbildungszentrums (AWZ) mit Freude zur Kenntnis genommen. "Gemäß unserer Beantragung bekommen wir ab Montag, 2. März, für sechs Monate Unterstützung", erklärt er gegenüber der Volksstimme. Der Einsatz von gleich zehn Arbeitskräften im Naturbereich des Bodepark und des Parks in Adersleben soll städtische Projekte voran bringen.

"Der Rad - und Wasserwanderweg von Wegeleben zur Bode-Dammmühle im Umfeld des Flusses und der Radwanderweg von der Bode zum Klosterpark Adersleben werden wieder aufgewertet", umschreibt das Stadtoberhaupt die Planungen. "Hier sind schon einmal für vier Monate lang Arbeiten erfolgt. Der Aufbau, die Entwicklung und Erhaltung des Interesses der Menschen an der Natur ist sehr wichtig und wird von der Stadt Wegeleben ausdrücklich begrüßt"

Im Rahmen des Projektes sollen unterstützende Hilfsarbeiten ausgeführt werden, so das Herausarbeiten der Wege, indem die Wegkonturen vom Nebenbereich abgegrenzt werden. "Das bedeutet auch, dass der jeweilige Weg von unerwünschten Bewuchs befreit wird", beschreibt Zimmer. "Dazu gehören weiterhin die Baumscheibenpflege, die Entfernung von Bruch- und Totholz sowie der Rückschnitt von Gehölzen und ein sogenannter partieller Lichtraumprofilschnitt."

Einsätze im Bodepark und im Klosterpark

Der Aufgabenbereich der Helfer sieht ferner das Entfernen von Stockausschlägen und Wasserreisern und von Neophyten vor. "Als Neophyten werden Pflanzen bezeichnet, die sich in Gebieten ansiedeln, in denen sie zuvor nicht heimisch waren", erläutert der Wegelebener Bürgermeister. "Letzteres soll in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreis Harz erfolgen." Weiter führt er aus, dass es im Vorfeld der Beantragung der Unterstützung entsprechende Abstimmungen zwischen der Stadt Wegeleben, dem Bau- und Ordnungsamt der Verbandsgemeinde Vorharz sowie dem AWZ Halberstadt gegeben habe.

"Die Arbeiten werden koordiniert und begleitet vom AWZ", sagt das Stadtoberhaupt. "Die Arbeitszeit der eingesetzten Leute soll täglich von 8 Uhr bis 13 Uhr gehen." Gleich zu Beginn des geförderten Projektes will sich Zimmer den Helfern vorstellen und noch einmal die Arbeiten erläutern. Es sollen nach Möglichkeit Einwohner aus der Stadt Wegeleben oder dem näheren Wohnumfeld eingesetzt werden. "Wir werden die Leute dort nicht mit der Aufgabe allein lassen", versichert der Bürgermeister. "Schließlich haben wir unsere Vorstellungen, die auch umgesetzt werden sollen." Der Einsatz eines Bauwagens und von mobilen Toiletten sei ebenfalls vorgesehen.

"Wir haben in der Vergangenheit schon gute Erfahrungen mit den Helfern vom AWZ gemacht", sagt Zimmer. "Mitarbeiter des AWZ werden die Projekte anleiten und beaufsichtigen. Sie werden die Aufgaben quasi autonom fertigstellen.