Auf der Jahreshauptversammlung der Wegelebener Wehr haben die Kameraden ein eindeutiges Votum für ihre Wehrleitung abgegeben. Die Verantwortlichen wurden einstimmig in ihren Funktionen bestätigt.

Wegeleben l Die Neuwahl bei den Kameraden in Wegeleben erfolgte öffentlich, da sich für die zu vergebenden Posten jeweils die Amtsinhaber zur Abstimmung stellten. Harald Brockelt, vom Bau- und Ordnungsamt der Verbandsgemeinde Vorharz, fungierte als Wahlleiter. Seine Aufgabe machten ihm die Anwesenden leicht, denn die Entscheidung viel jeweils einstimmig aus. Somit sind Ulrich Müller (Ortswehrleiter), Jens Kappe (Stellvertreter), Kathleen Müller (Jugendleiter) sowie Marcel Misgajski (stellvertretender Jugendleiter) weitere sechs Jahre im Amt.

Zuvor hatte der Wehrleiter Rückblick auf das vergangene Jahr gehalten. Er schaute auf 41 Einsätze zurück. Sechsmal rückten die Kameraden wegen Brandalarmierungen aus. Die Wegelebener gaben 20 technische Hilfeleistungen, einen Schutzseinsatz und gleich sechs Tragehilfen. Fehlalarme wurden vier registriert. Dabei waren die Kameraden auch außerhalb ihres Ortes unterwegs. So ging es fünfmal nach Harsleben, dreimal nach Ditfurt und zweimal nach Adersleben. Je einmal wurden sie in Rodersdorf und in Heteborn benötigt. "Wir haben insgesamt 1600 Stunden dafür aufgewendet", verkündete Ulrich Müller.

Er bezog sich weiterhin auf die geleisteten Ausbildungsstunden. "Wir haben wöchentliche Dienstabende eingeführt, so dass alle Kameraden, trotz eventueller Schichtarbeit, an den vierzehntägigen Schulungen in der Standortausbildung teilnehmen konnten", hob er hervor. "Allerdings gibt es hier noch Reserven." Eine Dienstvorschrift besage, dass eine 40-stündige Ausbildung am Standort zu erfolgen habe - diese solle doch von allen erfüllt werden.

Schulungsraum renoviert

Als besonders positives Ereignis hob er die Arbeiten am und im Gerätehaus hervor. "Nach jahrelangen Bemühungen wurde die Sanierung des Daches in Angriff genommen", sagte Müller. "Neue Ziegel wurden angebracht. Es erfolgte eine Wärmedämmung und neue Dachfenster sind eingebaut worden." Selbst die Elektroanlage ist inzwischen erneuert. Dafür sprach der Ortswehrleiter der Verbandsgemeinde und den beteiligten Firmen seinen Dank aus.

Die Renovierung des Schulungsraumes haben die Wegelebener in Eigenregie bewältigt. "Finanzielle Mittel und fleißige Arbeiter mussten von uns gestellt werden", schilderte Müller das Geschehen. "Innerhalb von drei Monaten wurden 540 Arbeitsstunden geleistet. Dabei haben wir eine Summe von 1600 Euro investiert." Auch dafür dankte der Ortswehrleiter den beteiligten Kameraden. In Zukunft sei es wünschenswert, wenn die Fassade ein einheitliches Aussehen erhalten würde. "Es wurde bei der Wartung der Tore festgestellt, dass drei von ihnen nicht mehr den gesetzlichen Unfallverhütungsvorschriften entsprechen", sagte Müller. Diese Aussagen notierte sich Harald Brockelt und versprach eine Prüfung.