Mittlerweile schon traditionell haben die Kinder des Karnevalclubs Wegeleben die Session mit einem Auftritt in der Senioren-Begegnungsstätte in der Roten Schule abgeschlossen. Damit endete für sie die 51. Session.

Wegeleben l Der Wegelebener Karneval beginnt mit den großen Senioren-Sitzungen und endet mit einem Auftritt in der Begegnungsstätte in der Roten Schule. Das hat Tradition und die Senioren bekommen damit die Gelegenheit, ihre kleinen Lieblinge, zweimal in einer Session zu sehen.

Gisela Tröster, die Leiterin der Begegnungsstätte, und ihre Helfer zeigten sich nach dem bunten Programm schlichtweg begeistert. "Es ist erstaunlich zu sehen, wie gut die jungen Karnevalisten ihre Vorführungen eingeübt haben", sagte sie. "Durch das Programm hat uns gekonnt Jonas Meinhard geführt. Er hat sich sehr große Mühe gegeben. Für die Trainerin Katharina Grünewald ist er inzwischen zur rechte Hand geworden."

Insgesamt 55 Närrinnen und Narren waren der Einladung in die Rote Schule gefolgt. Unter ihnen war auch die CDU-Landtagsabgeordnete Frauke Weiß, die sich ebenfalls bestens amüsierte. Der als Spießbürger verkleidete Bürgermeister der Stadt Wegeleben, Hans Jürgen Zimmer (CDU), eröffnete die Veranstaltung mit einer zünftigen Büttenrede. "Er hat sich in seinen Worten der aktuellen Politik gewidmet und scharfzüngig auf Probleme hingewiesen", berichtete die Leiterin. "Wir haben viel gelacht und so manches Mal nachdenklich genickt." Sodann trat Annegret Hentschel mit kurzweiligen und lustigen Beiträgen auf. Eine Anekdote, die sie auf Plattdeutsch einstudiert hatte, ließ die Senioren schmunzeln.

Viel Applaus für das Kindertanzpaar

Darauf zeigte der Nachwuchs des Karnevalclubs sein Können. Das Prinzenpaar eröffnete den Reigen mit der Verkündung der Feierordnung. Gleich danach brachte das Kindertanzpaar Stimmung in die Runde. Eleni und Till bekamen reichlich Beifall. "Wir haben wirklich über das gestaunt, was die beiden uns da vorgetanzt haben", meinte Gisela Tröster. "Eleni und Till bringen wirklich Talent mit." Als Meister Eder und seine Pumuckl die Szenerie betraten steigerte sich die gute Laune der Anwesenden noch. "Die Wigospatzen sind die jüngsten Karnevalisten in der Stadt. Ohne eine Zugabe kommen sie bei den Rentnern nicht weg", sagte Gisela Tröster lächelnd. "Die Begeisterung über die Pumuckl war einfach riesig. Wenn man dabei bedenkt, dass Paul, der den Meister Eder verkörpert, gerade einmal sechs Jahre alt ist."

Die Wigosterne übernahmen den Staffelstab und begannen zunächst mit dem "Cupsong". Dabei klatschten sie rhythmisch mit Pappbechern auf den Boden des Versammlungsraumes und die Rentner gingen durchaus enthusiastisch mit. Die Tanzvorführung "Karneval in Venedig" war ein weiteres Erlebnis für die Gäste. "Man sieht, dass die Kinder viel Zeit in das Training stecken", sagte Gisela Tröster.

Den Abschluss des Programms übernahm ein weiterer Büttenredner, der noch einmal die Lachmuskel der Versammelten stark strapazierte. Die Leiterin der Begegnungsstätte sprach von einer gelungenen Faschingsfeier. "Ich habe viele lobende Worte von den Besuchern gehört", resümierte sie.

Das nächste große Fest ist bereits in der Planung. Am Montag, 9. März, wird ab 14 Uhr der Frauentag mit einem Unterhaltungsprogramm gefeiert.