Wernigerode l Es wird wieder laut auf Schloss Wernigerode. Über den Dächern der Stadt steigt am Sonnabend, 19. September, die zweite Rocknacht.

Deren erste vor einem Jahr erwies sich laut Christian Juranek als voller Erfolg. Der Geschäftsführer: "Die Karten waren vierzehn Tage vorher ausverkauft." Bereits jetzt gibt es Anfragen für die auf maximal 300 Plätze limitierte Neuauflage.

Bestritten wird der Abend von 20 Uhr bis Mitternacht vom bewährten Personal der Premiere. Da wären zunächst die fünf Musiker von Rockinhands. Sie präsentieren Standards verschiedener internationaler Stars bis hin zu Klassikern von Uriah Heep und Led Zeppelin. Als "Einheizer" haben sie bereits für Größen wie die Puhdys, Karat und Chris Norman auf der Bühne gestanden.

Mit dabei ist auch wieder Quotime. Das Quartett hat die Show von Status Quo übernommen und vermittelt so dem heutigen Publikum ein Stück Musikgeschichte. Deutschlandweit, aber ebenso in Österreich, Belgien, der Schweiz und den Niederlanden. Ein besonderes Markenzeichen der Band sind Schlagzeugsoli und über Kreuz gespielte Gitarren.

Den klingenden Schlusspunkt eines hoffentlich lauen Spätsommerabends sollen einmal mehr die fünf Damen von Black/Rosie mit ihrem feministischen Tribut an die australischen Hardrocker von AC/DC setzen.

Doch damit nicht genug. Christian Juranek: "Wir wollen diesmal eine Newcomerband mit hinzunehmen." Dazu wird ein kleiner Wettbewerb gestartet. Bedingung sei, dass die Gruppe aus der Region stammt und ihre Mitglieder nicht älter als 30 Jahre sind. Interessenten sollten eine DVD oder einen Stick mit maximal fünf Titeln einreichen. Auch der Mitschnitt einer Performance wäre schön. Der Geschäftsführer: "Das würde ich aber nicht zur Bedingung machen."

Eine Jury, unter anderem bestehend aus ihm und den drei Bandleadern, wird dann eine Vorauswahl mit fünf bis acht Kandidaten treffen. Von diesen gelangen schließlich drei in die Endrunde. Der Sieger erhält die Chance, die zweite Rocknacht auf Schloss Wernigerode zu eröffnen. Einsendeschluss ist Mittwoch, der 15. April.

Christian Juranek: "Wir hoffen damit auf eine gelungene Kombination aus gestandenen Musikern und Nachwuchskünstlern."