Ein Großbrand in Badersleben hielt in der Nacht zum Sonntag die Kameraden der Feuerwehr Huy II in Atem. Die brennende Scheune konnte zwar nicht gerettet, jedoch weiterer Schaden verhindert werden.

Badersleben l "Die Scheune war nicht mehr zu retten", sagt Bodo Fuckert, Wehrleiter der Gemeindefeuerwehr Huy.

Als der Notruf die Zentrale in der Nacht zum Sonntag um 0.08 Uhr erreichte, habe es nur wenige Minuten gedauert, bis die alarmierten Ortswehren der Feuerwehr Huy II aus Badersleben, Anderbeck, Huy-Neinstedt und Dedeleben vor Ort waren. Die Scheune im Mittelweg von Badersleben habe zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits komplett in Flammen gestanden. Dies wurde durch Zugführer Udo Knochenhauer und Gruppenführer Dirk Schulze von der Ortfeuerwehr Badersleben bei der Lageerkundung festgestellt. Die ursprüngliche Befürchtung, dass sich noch Tiere in der Scheune befinden, hatte sich zum Glück nicht bestätigt. Also haben sich die Kameraden der Feuerwehren auf zwei Aufgaben konzentriert, einerseit auf die umfassende Bekämpfung des Brandes und andererseits den Schutz der benachbarten Gebäude. "Teilweise waren sieben Strahlrohre gleichzeitig im Einsatz, um die Flammen zu löschen." Das nötige Wasser sei dabei westlich des Brandes aus Hydranten und östlich aus dem nahe gelegenen Becken des Freibades entnommen worden.

Vor allem der Schutz eines direkt benachbarten Gehöftes mit Garagen und dort gelagertem Brennholz habe Sorge bereitet, sagt Bodo Fuckert. "Auch eine weitere Scheune, in der durch den Rauch unruhig gewordene Tiere standen, haben wir im genau im Auge behalten." Zum Glück habe der Wind günstig gestanden. Der Brand selbst sei innerhalb von etwa 90 Minuten gelöscht gewesen, berichtet Fuckert, der mit der Leistung aller 31 Kameraden hoch zufrieden ist.

Tierarzt Dietmar Küchenmeister wohnt unweit des Mittelweges und hatte von seinem Fenster aus direkte Sicht auf den Brand. Er berichtet von einem Knall, der genau um 22.45 Uhr in Badersleben zu hören gewesen sein soll. Ob dieser im Zusammenhang mit dem Feuer steht, wird jetzt die Untersuchung zur Ermittlung der Brandursache klären müssen.

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