Das Organisatorenteam um Rainard Mühlhaus hat kurz nach dem 14. Huy-Burgen-Lauf kaum Zeit, den Erfolg zu genießen. Denn nach dem Lauf ist auch schon wieder vor dem nächsten, dem 15. Lauf 2016.

Schlanstedt l Dennoch hat sich Cheforganisator Rainard Mühlhaus die Zeit genommen und zurückgeblickt. "Unser 14. Laufevent ist wieder rundherum gelungen", sagt er im Gespräch mit der Volksstimme. "Inzwischen sind wir sogar schon international. Und nicht nur die Sportler haben tolle Leistungen vollbracht, auch die vielen fleißigen Helfer und Unterstützer des Laufes." Das Feedback der Sportler, das ihn bisher erreicht habe, sei durchweg positiv. "Ob Unterkunft, Verpflegung, Kultur, Transport, Sanitärbereich, Sicherheit oder die medizinische Betreuung und die Laufbegleitung, die durch Radfahrer abgesichert wird, unsere Organisation passt und funktioniert."

Es seien wieder viele hundert Hände gewesen, die dafür gesorgt haben, dass sich die Sportler willkommen und aufgehoben gefühlt haben. "Dafür bedanke ich mich im Namen des Fördervereins." Ganz besonders freut sich Rainard Mühlhaus, dass viele der Helfer und Unterstützer bereits signalisiert hätten, auch im kommenden Jahr wieder dabei zu sein. Auch unter den Sportlern sei bereits vielfach der Wunsch geäußert worden, auch am kommenden Lauf wieder teilzunehmen. Inge Schulz aus Königs Wusterhausen bei Berlin hat sich vorgenommen, im kommenden Jahr wieder mitzulaufen. "In diesem Jahr kann ich wegen einer Verletzung leider nicht mitlaufen." Auf dem Fahrrad hat die 72-Jährige ihr Team "Profilläufer" begleitet, die bereits seit Jahren regelmäßig mitlaufen.

Dass jeder Erstläufer mit einem Ritterschlag geehrt wird, ist nur eine der Besonderheiten, durch die sich der Huy-Burgen-Lauf von anderen Laufereignissen unterschiedet. "Mittlerweile sind es laut Statistik über 800 Huy-Burgen-Lauf-Ritter in Deutschland, sagt Mühlhaus. Ein weiteres Plus sei die Streckenführung durch die traumhafte Landschaft und die kleinen Orte im Huy und nicht zuletzt die Tatsache, dass es um das Dabeisein geht, und nicht nur um den Sieg. In den Ortschaften, die durchlaufen werden, sorgen Feuerwehr und Polizei für die nötige Absperrung der Straßen und Wege, wenn die Läufer diese kreuzen. Am Sonntag, 2. Mai, passierten die Huy-Burgen-Läufer auch die Ortschaft Badersleben. Auch hier waren die Kameradinnen und Kameraden der freiwilligen Feuerwehr an Ort und Stelle, obwohl sie die ganze Nacht von einem Scheunenbrand in Atem gehalten wurden. "Dafür zollen wir ganz besondere Anerkennung", sagt Rainard Mühlhaus.

Bei aller Freude und Euphorie war es Rainard Mühlhaus bereits vor dem Start ganz wichtig, öffentlich an Andreas Gröpler, einen der Mitbegründer des Huy-Burgen-Laufes, zu erinnern. Der Schlanstedter war im März 2015 verstorben.

   

Bilder