Schachdorf Ströbeck l Am Internationalen Europatag haben es sich die Mitglieder des Kulturdorfvereins Schachdorf Ströbeck nicht nehmen lassen, den Europa-Park des Ortes auf Vordermann zu bringen.

"Wer, wenn nicht wir", lautete am Sonnabend nicht nur für Mitorganisatorin Susanne Heizmann das Motto. Fast alle Mitglieder waren dabei, um dem Unkraut zu Leibe zu rücken. Die Ströbeckerin: "Unsere Gemeindearbeiter können diese Aufgabe nicht bewältigen." Sie stellten aber ein Fahrzeug für die Abfuhr des Unkrauts bereit. Der Park wurde 2006 anlässlich des Ströbecker Kulturdorfjahres errichtet und ist in der Form einer Europakarte gestaltet. Dabei sollte das Efeu zu einem symbolischen Meer zusammenwachsen. Doch das Unkraut gewann die Oberhand. Das bedeutet viel Handarbeit, damit die erwünschten Pflanzen tatsächlich wieder die Oberhand gewinnen. Der Kulturdorfverein, der sich die Koordination der Austauschbeziehungen mit Ströbecks Partnerdörfern im Netzwerk "Kulturdörfer Europas" auf die Fahnen geschrieben hat, bereitet mit dieser Aktion die Freiluftsaison vor. Schließlich werden am letzten Wochenende dieses Monats wieder zahlreiche Gäste zum Mai-Schachturnier mit Dorffest erwartet.

Die Mitglieder wollen die 1999 gegründete Vereinigung der Kulturdörfer Europas weiter am Leben erhalten. Die elf Partner aus elf Ländern organisieren Treffen und den Austausch auf verschiedenen Ebenen. In Ströbeck hat sich neben der Schachtradition das internationale Festival "Musik auf dem Dorf" etabliert.