Elbingerode l Die korrekte Betreuung älterer Bürger zwischen Osterwieck, Falkenstein, Ilsenburg und Hasselfelde ist Dauerthema für den Seniorenbeirat im Landkreis Harz. So auch bei den Arbeitstreffen, die das Gremium mit Vertretern der früheren Kreise Halberstadt, Wernigerode und Quedlinburg monatlich absolviert.

Die jüngste Visite führte die Mitglieder ins Diakonie-Seniorenzentrum "Friede" in Elbingerode. "Es geht bei solchen Besuchen darum, die Lebensbedingungen für Senioren im Blick zu behalten und dafür den Kontakt zu diesen Einrichtungen zu pflegen", so der Beiratsvorsitzende Hans Dieter Herold aus Halberstadt. In der Region gebe es viele Fortschritte. Das habe sich auch beim Arbeitsbesuch im Diakonie-Seniorenzentrum "Friede" in Elbingerode gezeigt, schätzt Herold ein.

Von Heimleiter Klaus Harsing begrüßt, erhielten die Beiratsmitlieder von ihm zunächst in einem Vortrag Einblick in die aktuelle Arbeit des Diakonie-Seniorenzentrums.

Die Einrichtung kümmert sich in einem breiten Spektrum von Dienstleistungen um ältere Menschen. Das Angebot wird auch noch ausgebaut, wie informiert wurde. Ab Juli sollen weitere 34 Pflegeplätze dazukommen. Sie würden bei einem "offenen Vormittag" am 18. Juli von 10 bis 13 Uhr auch öffentlich zugänglich gemacht, wie das Team des Seniorenzentrums ankündigt.

Insgesamt werden dann ab Sommer 2015 im Diakonie-Seniorenzentrum "Friede" in Elbingerode 152 Plätze für Senioren zur Verfügung stehen, so Pressesprecher Matthias Schüler. Während des Arbeitsbesuches sei es zu einem angeregten Gedankenaustausch zwischen dem Team des Senio-renzentrums und dem Beirat gekommen, berichtet Schüler weiter.

Im Anschluss daran wurden die Gäste durch die Räume für die Tagespflege und in einen Bereich für betreutes Wohnen geführt. Danach berieten die Teilnehmer des Treffens über ihre weitere Arbeit vor Ort und im Landkreis Harz.

Solche Besuche seien für Hans beide Seiten eine ganz wichtige Begegnung, resümiert Beiratschef Hans-Dieter Herold gegenüber Volksstimme den Besuch. Die Mitglieder des Seniorenbeirates verfügten über eine langjährige Erfahrung und könnten somit dazu beitragen, dass die Belange der älteren Mitbürger eine bessere Berücksichtigung finden. Mit der Diakonie-Einrichtung in Eingerode gebe es seit Jahren einen guten Kontakt, konstatiert Herold. Die Präsentation des Seniorenzentrums habe überzeugt. Ähnlich wie andere Einrichtungen im Kreis werde in dieser Einrichtung in der Stadt Oberharz am Brocken eine gute Arbeit geleistet.

Dem Seniorenbeirat des Landkreises Harz gehören derzeit neun gestandene Frauen und Männer an - vier aus Quedlinburg, drei aus Halberstadt, zwei aus Wernigerode, wie Herold informiert. Personell gebe es immer wieder Veränderungen, die zu meistern sind. Erika Bimm etwa führe nicht mehr die Bereichsseniorenvertretung in Quedlinburg an, und für Wernigerode gebe es zum Beispiel derzeit auch keine Bereichsseniorenvertretung, aber eine gute Zusammenarbeit mit dem Verein "Seniorenvertretung der Stadt Wernigerode".

Der nächste monatliche Arbeitsbesuch des Kreis-Seniorenbeirats führt die Mitglieder Ende Juni ins Azurit-Seniorenzentrum Quedlinburg.