Beziehungen muss man pflegen, so halten es seit Jahren die Menschen in den namensgleichen Orten Veltheim an Fallstein und Ohe, bei Porta Westfalica und im Schweizer Winterthur und Aargau. Die Eidgenossen waren jetzt zu Besuch am Fallstein.

Veltheim (ala) l Pfingstzeit ist Reisezeit, das sagten sich auch die Veltheimer aus der Schweiz und machten sich auf Tour in Richtung Großer Fallstein, wo sie herzlich begrüßt wurden. Die Schweizer Gäste sahen sich in der Harzer Region um, besuchten den Brocken und waren bass erstaunt über sein rauhes, alpines Klima. Und die Stadt Wernigerode begeisterte sie wegen ihrer Urbanität, ihrer Schönheit und des Menschentrubels.

Da ging es in Veltheim schon etwas besinnlicher zu. Der riesige Reisebus schaffte es kaum, die engen Straßen und Kurven des Dorfes zu bewältigen. Der Empfang war herzlich. Leider war versäumt worden, im Ort rechtzeitig bekannt zu geben, dass Besuch aus dem Süden kommt. So war die Teilnahme der Einheimischen doch sehr begrenzt. Und dass auch der Schalmeienzug nicht aufspielte, wurde bedauert, denn die Schweizer Gäste hatten ihr Orchester mitgebracht und spielten zur Freude der Anwesenden lustig samt Drehorgel vor dem Dorfgemeinschaftshaus auf. Im Blickpunkt stand dabei das mitgebrachte Alphorn, dem tiefe Töne entlockt wurden.

Den Gästen wurde das Fallsteindorf auf einem Spaziergang durch den Ort nähergebracht. Und natürlich fehlte auch ein Besuch der Veltheimer Kirche nicht. Spenden aus Winterthur bzw. dem Aargau hatten mitgeholfen, Restaurierungsarbeiten zu finanzieren. Auch dieses Mal überreichte der Unternehmer Gloor aus Veltheim/Aargau eine Spende zur Kirchenrenovierung.

Ortsbürgermeister Marco Jede (parteilos) begrüßte im Dorfgemeinschaftshaus die angereisten Gäste. Bei Kaffee und Kuchen klang der Besuch aus, nicht ohne Würdigung der Kontaktpflege in die Schweiz durch Albrecht Laffers als Vorsitzendem des Kirch- und Turmbauvereins Veltheim.

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